Praxisjahr für IMS-Lernende · Pilot 2026/2027 läuft

Das Praxisjahr, das Sie zur praktischen Abschlussarbeit (IPA) führt – und fit macht für die digitale Zukunft

Echte Kundenprojekte in der Projektleitungsrolle statt Übungsaufgaben. Ein eigener OpenAI- und ein eigener Claude-Account. Kurse auf absofort.ch. Sie sind bei der Alpasana GmbH angestellt und werden eng durch eine erfahrene Berufsbildnerin begleitet.

Trägerin: Alpasana GmbH Ausbildungsweg: Informatikmittelschule (IMS) Begleitung: erfahrene Berufsbildnerin Pilot 2026/2027: läuft
Für Lernende

Was Sie im Praxisjahr bei uns bekommen

Keine Übungsaufgaben, sondern echte Kundenprojekte – und eine Ausbildung, die Sie gezielt auf die praktische Abschlussarbeit (IPA) und den Berufseinstieg vorbereitet.

Echte Projekte, echte Verantwortung

Sie leiten Ihre Projekte selbst: Auftrag klären, planen, umsetzen, liefern – für richtige Auftraggeber, nicht fürs Übungsheft. Genau die Rolle, die auch die IPA von Ihnen verlangt.

Ein Praxisjahr, zwei Abschlüsse

Wer die Informatikmittelschule abschliesst, hat zwei Abschlüsse in der Tasche: das EFZ als Informatiker/-in Applikationsentwicklung (den eidgenössischen Lehrabschluss) und die kaufmännische Berufsmaturität – mit prüfungsfreiem Zugang zur Fachhochschule.

Angestellt und begleitet

Sie sind bei der Alpasana GmbH angestellt und werden im Arbeitsalltag eng durch eine erfahrene Berufsbildnerin begleitet – remote-first, aber nie allein gelassen.

Arbeiten wie im Beruf

Werkzeuge wie im echten Berufsalltag – nicht wie im Schulzimmer

Sie führen Ihre Projekte auf unserer eigenen Plattform – mit denselben Methoden, die auch die IPA verlangt.

  • Jedes Projekt nach den sechs IPERKA-Phasen der IPA gegliedert – unten im Detail erklärt
  • Arbeitsjournal und Zeiterfassung – jeder Arbeitstag ist dokumentiert
  • Kanban-Projektverwaltung – Aufgaben planen, verfolgen, abschliessen
  • KI-Nutzungsprotokoll – jeder KI-Einsatz wird festgehalten, wie es die IPA verlangt
  • Vier-Augen-Prinzip – jede Arbeit wird von einer zweiten Person getestet
  • Beurteilung durch die Berufsbildnerin – Sie wissen jederzeit, wo Sie stehen
5 × 0–3

KI-Fachgespräch-Simulator

Die KI stellt Ihnen fünf Fragen zu Ihrer eigenen Arbeit und bewertet jede Antwort mit 0 bis 3 Punkten – inklusive Stärke, Lücke, Tipp und Musterantwort. So trainieren Sie das Fachgespräch der IPA bei jedem Projekt, nicht erst kurz vor der Prüfung.

So funktioniert’s

Klar geführt vom Start bis zum Abschluss

Die Lernenden übernehmen die Projektleitungsrolle: Sie klären den Auftrag, dokumentieren ihn strukturiert und liefern nachvollziehbare Ergebnisse.

1

Auftrag klären

Ziel, Umfang, Zeitplan und Abnahmekriterien werden gemeinsam definiert.

2

Umsetzen – remote & KI-gestützt

Gearbeitet wird online auf der eigenen Plattform mit Projektverwaltung und Zeiterfassung.

3

Vier-Augen-Prinzip

Jedes Projekt wird vor dem Abschluss von einer zweiten Person geprüft.

4

Dokumentation & Abnahme

Zu jedem Projekt gehört eine saubere Dokumentation; der Abschluss erfolgt mit einem Abnahmedokument.

M365 & TeamsAutomatisierungKI-WorkflowsPrototypenWeb & AppDatenaufgabenDokumentation
Zukunftskompetenz

Von Anfang an mit KI arbeiten – professionell und verantwortungsvoll

Der kompetente Umgang mit KI ist eine Schlüsselkompetenz für die Schweizer Wirtschaft. Unsere Lernenden lernen ihn nicht aus dem Lehrbuch, sondern täglich – mit eigenen Werkzeugen und klaren Leitplanken.

Eigene KI-Accounts

Jede lernende Person erhält einen eigenen OpenAI-Account und einen eigenen Claude-Account – und lernt so beide führenden Werkzeuge im Vergleich kennen, zukunftsorientiert und im echten Projektalltag.

Kurse auf absofort.ch

Die KI-Weiterbildung der Alpasana mit 45 Rollen-Zertifizierungen: Kurse und Zertifikate, welche die Lernenden gezielt auf die digitale Zukunft mit KI vorbereiten.

absofort.ch ansehen ↗

Verantwortungsvoll

Datenschutz und Qualität stehen im Zentrum: KI kommt nur mit klaren Leitplanken zum Einsatz, jedes Projekt wird geprüft, jeder KI-Einsatz protokolliert – so lernt man, verantwortungsvoll mit KI für die Wirtschaft zu arbeiten.

IPA-Vorbereitung

IPA-Training bei jedem Projekt – nach der IPERKA-Methode

Die IPA – die individuelle praktische Arbeit – ist die praktische Abschlussarbeit im Qualifikationsverfahren. Bei uns steckt ihre Logik in jedem Projekt: Alle Aufträge folgen den sechs IPERKA-Phasen – mit den geforderten Abgaben pro Phase.

I

Informieren

Auftrag verstehen, Anforderungen klären, Grundlagen erarbeiten.

P

Planen

Arbeitspakete, Termine und Abnahmekriterien festlegen.

E

Entscheiden

Lösungsvarianten abwägen und den gewählten Weg begründen.

R

Realisieren

Umsetzen – remote, KI-gestützt und sauber dokumentiert.

K

Kontrollieren

Testen nach dem Vier-Augen-Prinzip, Ergebnisse prüfen.

A

Auswerten

Rückblick, Learnings und Abgaben für die IPA festhalten.

Und es funktioniert: Erste Lernende wurden bereits erfolgreich durch die IPA begleitet – mit direktem Stellenangebot als Resultat.

Für Schulen, Kanton & Förderstellen

Eine Lücke schliessen und Mehrwert schaffen

Die Informatikmittelschule (IMS) umfasst drei Schuljahre und ein obligatorisches Praxisjahr im vierten Ausbildungsjahr. Für dieses Praxisjahr fehlen vielen qualifizierten Lernenden geeignete Plätze – im Aargau wird der Stellenwert der IMS derzeit bildungspolitisch diskutiert.

Das Problem

Drei erfolgreiche Schuljahre reichen nicht: Ohne Praxisplatz kein Praxisjahr – und damit kein EFZ, keine Berufsmaturität, kein prüfungsfreier FH-Zugang. Der Engpass ist nicht die Nachfrage der Jugendlichen, sondern das vierte Jahr.

Unsere Lösung

Alpasana stellt IMS-Lernende an und verteilt ihre Arbeitszeit auf mehrere Praxispartner – Schulen, soziale Institutionen und KMU: betreut, remote und qualitätsgesichert.

Der Mehrwert für alle

Lernende erhalten ihren Abschluss, Praxispartner bezahlbare Digitalisierung – und die Wirtschaft dringend benötigte ICT-Fachkräfte. Jeder gesicherte Praxisplatz stärkt den Standort Aargau.

Warum es dieses Programm braucht

Die Schweiz braucht ICT-Nachwuchs – ausgebildet, nicht nur gesucht

Verschiedene Ausbildungswege sichern die Zukunft der Schweizer Wirtschaft – die IMS ist einer der wichtigsten. Der Engpass liegt nicht bei den Jugendlichen: Es fehlen Praxisplätze im vierten Jahr. Genau dort setzt ready4future ICT an.

128'600zusätzliche ICT-Fachkräfte braucht die Schweiz bis 2033
54'400davon müssen zusätzlich ausgebildet werden
44 %der gesuchten höheren Profile haben ihren Ursprung in der Berufslehre

Quelle der Kennzahlen: Bedarfsprognose 2033, ICT-Berufsbildung Schweiz (publiziert September 2025). Die vollständige Analyse mit Lösungsansätzen: Impulspapier «Das 4. Jahr»

Im Aargau führen die Alte Kantonsschule Aarau und die Kantonsschule Baden die IMS; je nach Jahrgang schliessen 30 bis 60 junge Informatikerinnen und Informatiker ab.

Aktueller Stand

Der Pilot läuft – und liefert

ready4future ICT schafft zusätzliche Praxisplätze für IMS-Lernende. Das Prinzip ist einfach: Die Alpasana GmbH stellt die Lernenden an. Schulen, Institutionen und KMU bringen echte Aufgaben ein. Eine erfahrene Berufsbildnerin sichert Qualität und Lernerfolg – bis zur Abschlussprüfung.

4Praxisplätze im Vollausbau
2 von 4Praxisplätzen besetzt – die Lernenden arbeiten produktiv
8–16Praxispartner-Abos tragen das Modell im Vollausbau
14Informatikmittelschulen schweizweit – das Remote-Modell ist übertragbar
Pilot 2026/2027: läuft Die ersten internen Projekte sind abgeschlossen – mit sehr positiven Rückmeldungen von Lernenden, Berufsbildung und Auftraggebern. Und schon vor der Pilotphase wurden erste Lernende erfolgreich durch die IPA begleitet, mit direktem Stellenangebot als Resultat.
1

Phase 1 – Pilot im Kanton Aargau

Ausbau auf 4 Ausbildungsplätze mit 8–16 Praxispartner-Abos. Woran wir den Erfolg messen: bestandene Abschlussprüfungen, dokumentierte Kundenprojekte, zufriedene Praxispartner – und Lernende, die nach dem Jahr eine Stelle haben.

2

Phase 2 – Evaluation & Modellbeschreibung

Danach dokumentieren wir, was funktioniert hat – damit andere Kantone und Schulen das Modell übernehmen können. Schweizweit gibt es 14 Informatikmittelschulen; das Remote-Modell ist standortunabhängig. Sie möchten den Ausbau unterstützen? Förderpartner werden.

Über uns

Publikationen der Alpasana GmbH

Praxisnahes Wissen zum Umgang mit KI in Beruf, Schule und Familie.

Buch: Schule im KI-Zeitalter

Schule im KI-Zeitalter

Wie Lernen, Prüfen und Begleiten gelingen, wenn Antworten jederzeit per KI abrufbar sind.

Buch: KI im Beruf

KI im Beruf

Wie Sie künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag sinnvoll, sicher und produktiv einsetzen.

Buch: Mein Kind im KI-Zeitalter

Mein Kind im KI-Zeitalter

Wie Eltern ihre Kinder im Umgang mit KI sicher, kompetent und gelassen begleiten.

Ein Programm der Alpasana GmbH · alpasana.ch

Machen Sie mit – im Praxisjahr oder als Praxispartner

Sie sind an der IMS und suchen einen Praxisplatz für das vierte Jahr? Melden Sie sich – wir zeigen Ihnen, wie das Praxisjahr bei uns aussieht. Sie führen eine Firma, eine Schule oder eine Institution? Sichern Sie sich Ihr Stundenkontingent.

Persönliche Ansprechperson: Nataliya Fiechter, Geschäftsführerin Alpasana GmbH · Projektleitung ready4future · nataliya.fiechter@alpasana.ch · +41 (0)62 561 67 20