Problem lösen · Freigaben

Freigaben ohne E-Mail organisieren: Wie behalten wir bei Genehmigungen den Stand im Blick?

Legen Sie zuerst Regeln fest: Wer gibt was bis zu welchem Betrag frei, und wo steht der Stand? Für den Anfang genügen eine gemeinsame Liste und eine feste Antwortfrist. Genehmigungsfunktionen, etwa in Microsoft 365 je nach Lizenz, geben mehr Halt. Sind Ihre Regeln besonders, lohnt sich ein Freigabe-Tool nach Mass mit Status, Erinnerung und Protokoll. Bei ready4future ICT umfasst das Musterbeispiel rund 100 Arbeitsstunden.

Wenn Sie es nicht selbst machen wollen: CHF 3'588 für zwölf Monate, dafür 108 Arbeitsstunden (oder 12 × CHF 299). Nicht genutzte Stunden verfallen. Mehr zu den Kosten

Selbsttest · 30 Sekunden

Kennen Sie das? Haken Sie an, was bei Ihnen zutrifft

So lesen Sie das Ergebnis: 0–1 Treffer: kein dringender Handlungsbedarf – die Anleitung unten hilft trotzdem. 2–3 Treffer: Weg 1 oder 2 prüfen. 4–5 Treffer: Prüfen Sie Weg 2 und 3 – im Erstgespräch sagen wir Ihnen offen, ob sich eine Lösung nach Mass lohnt.

Warum das passiert

Warum Freigaben per E-Mail so oft hängen bleiben

Eine Bestellung über CHF 5000 braucht ein OK. Sie geht per E-Mail an die Leiterin, die leitet sie an den Geschäftsführer weiter, der sie zwischen zwei Terminen liest. Ob sie schon freigegeben ist, erfährt der Antragsteller nur durch Nachfragen. Weil das Postfach keinen Stand kennt, bleibt es bei Gewohnheit und Gedächtnis.

Mail zeigt keinen Stand

Eine Anfrage per Mail wird geschrieben, weitergeleitet, vielleicht beantwortet. Wo sie gerade liegt, erfährt man nur durch Nachfragen, und jede Rückfrage unterbricht die Arbeit der anderen.

Die Regeln sind nicht klar

Ab welchem Betrag braucht es wen? Wer vertritt? Wird oft nach Gewohnheit entschieden. Eine Mail kennt diese Regeln nicht, also läuft jeder Antrag den Weg, den der Absender gerade wählt.

Es fehlt ein Nachweis

Wer hat wann was zugestimmt? Mails lassen sich suchen, aber nicht auswerten. Bei Prüfungen oder Streit müssen Sie Verläufe mühsam zusammensuchen, und der Nachweis hängt vom Gedächtnis ab.

Drei Wege zur Lösung – ehrlich verglichen

Welcher Weg passt zu Ihnen?

Nicht jedes Problem braucht neue Software. Die drei Wege im Vergleich – wir empfehlen nicht immer uns.

Weg 1

Selbst mit Bordmitteln

Eine gemeinsame Freigabeliste mit Datum, Betrag, Antragsteller, Verantwortlicher, Stand und Entscheid; dazu eine Regel zu Beträgen und Fristen. Für Rechnungen kann ein Stempel oder ein Feld im PDF dienen.

Sinnvoll, wenn
Wenige Freigaben pro Woche, wenige Beteiligte, klare Betragsgrenzen.
Grenzen
Erinnerungen fehlen, der Verlauf ist nur so zuverlässig wie die Pflege der Liste, und Zugriffe lassen sich schlecht beschränken.
Aufwand
Ein halber Tag zum Aufsetzen und Absprechen.
Weg 2

Fertige Software

Ein Genehmigungsprogramm oder die Freigabefunktion der Buchhaltungs- oder Büroprogramme; auch Microsoft 365 hat Abläufe für Genehmigungen. Für Rechnungen gibt es Lösungen zur Rechnungsverarbeitung mit Freigabestufen.

Sinnvoll, wenn
Ihre Freigaben folgen einem Standardablauf, zum Beispiel Rechnungen mit Stufen.
Grenzen
Lizenzen pro Person, beschränkte Anpassung; für Sonderfälle wird oft doch wieder per Mail gearbeitet.
Aufwand
Einige Tage bis Wochen für Einführung, danach monatliche Kosten.
Weg 3

Lösung nach Mass

Ein Freigabe-Tool nach Mass: Anträge mit Pflichtangaben, Weiterleitung nach Betrag oder Bereich, Erinnerung bei Verzug, Vertretung bei Abwesenheit und lückenloses Protokoll. Entscheide lassen sich per Klick am Handy geben.

Sinnvoll, wenn
Ihre Regeln sind besonders (Bereiche, Beträge, Vertretung), und Sie wollen den Stand jederzeit sehen.
Grenzen
Die Regeln müssen einmal schriftlich festgehalten werden; das Tool ersetzt keine Verantwortung.
Aufwand
Rund 100 Arbeitsstunden für Anträge, Regeln, Erinnerung und Protokoll.
So machen wir das
Schritt für Schritt

So gehen Sie vor – egal, welchen Weg Sie wählen

  1. 1

    Freigabearten sammeln

    Listen Sie auf, was bei Ihnen freigegeben werden muss: Bestellungen, Rechnungen, Ferien, Spesen. Für jede Art genügt zunächst eine Zeile mit der heutigen Praxis, auch wenn sie noch unsauber ist.

  2. 2

    Regeln festlegen

    Bestimmen Sie je Freigabeart Beträge, Zuständige und Stellvertretung. Schreiben Sie es auf eine Seite, die alle kennen. Danach lässt sich jeder Antrag in einem Satz einordnen.

  3. 3

    Frist vereinbaren

    Legen Sie fest, wie lange eine Freigabe höchstens dauern darf, zum Beispiel zwei Arbeitstage. Wer nicht reagiert, wird erinnert, danach geht der Antrag an die Stellvertretung.

  4. 4

    Status sichtbar machen

    Führen Sie eine gemeinsame Liste mit den Ständen offen, freigegeben, abgelehnt. Wer wissen will, wo etwas steht, schaut dort nach, statt zu fragen; das spart Rückfragen.

  5. 5

    Entscheide dokumentieren

    Halten Sie fest, wer wann entschieden hat, und legen Sie den Nachweis am selben Ort ab wie die Unterlage. Bei Rückfragen oder Prüfungen genügt dann ein Blick.

Vorbereitungsblatt zum Ausdrucken

Diese Fragen sollten Sie beantworten, bevor Sie mit irgendjemandem sprechen

  1. Welche Freigaben gibt es, und wie viele pro Woche?
  2. Welche Betragsgrenzen und Zuständigkeiten gelten?
  3. Wer vertritt bei Abwesenheit?
  4. Welche Nachweise müssen aufbewahrt werden?
  5. Welche Programme sind beteiligt (Mail, Buchhaltung, Büro)?

Mit diesen Antworten bekommen Sie von jedem Anbieter eine bessere Einschätzung – auch von uns.

Weg 3 mit ready4future ICT

So bringen wir Ihre Freigaben für Sie in einen klaren Ablauf

Wir bauen einen Freigabeablauf, in dem jeder Antrag einen Stand hat, Erinnerungen auslöst und alle Entscheide nachvollziehbar bleiben.

Gebaut von Lernenden der Informatikmittelschule im Praxisjahr, bei der Alpasana GmbH in Safenwil angestellt. Eine zweite Person testet die Arbeit, eine erfahrene Fachperson prüft vor der Übergabe. Echte Personendaten bearbeiten wir erst nach einer Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung mit Ihnen.

Verantwortlich für Ihr Projekt und Ihre Fragen: Nataliya Fiechter, Geschäftsführerin Alpasana GmbH · Projektleitung ready4future · nataliya.fiechter@alpasana.ch · +41 (0)62 561 67 20

Antrag mit Pflichtangaben

Wer etwas beantragt, füllt ein kurzes Formular aus: Was, wie viel, wofür, bis wann. Anhänge wie Offerte oder Plan gehören dazu.

Zuständigkeit nach Regel

Je nach Betrag, Art oder Abteilung wird die richtige Person angefragt. Bei Abwesenheit gilt die Stellvertretung.

Status auf einen Blick

Offen, freigegeben, abgelehnt, Rückfrage: Alle Beteiligten sehen den Stand, ohne nachzufragen.

Freigabe per Klick

Genehmigung oder Ablehnung direkt aus der E-Mail-Benachrichtigung oder im Tool, mit Kommentar. Die Entscheidung ist protokolliert.

Erinnerung und Eskalation

Bleibt ein Antrag liegen, wird erinnert. Nach einer festgelegten Frist geht er an die Stellvertretung.

Verlauf und Export

Alle Freigaben sind durchsuchbar, mit Person, Datum und Betrag. Export für Revision oder Treuhand.

Kurzfilm (Animation), 2 Minuten

Vom Auftrag bis zur Abnahme: So entsteht Ihre Lösung

Ein Auftrag von der Idee bis zur Abnahme – mit Blick ins Kundenportal, wo Sie Stand und Stunden sehen.

Musterprojekt (Rechenbeispiel) · rund 100 Stunden

So sieht ein Freigabe-Projekt mit rund 100 Stunden aus

Ein angenommenes Beispiel: Ein Bauunternehmen mit 50 Mitarbeitenden lässt Bestellungen und Nachträge per E-Mail genehmigen und möchte Beträge, Zuständigkeiten und Verlauf klar führen.

1

Wege und Regeln · 12 Std.

Welche Freigaben gibt es, wer entscheidet ab welchem Betrag, wer vertritt?

2

Antragsformular · 18 Std.

Eingabe mit Anhängen, Kategorien, Pflichtfeldern.

3

Ablauf und Zuständigkeit · 30 Std.

Regeln, Stellvertretung, Status, Benachrichtigungen.

4

Verlauf und Erinnerung · 16 Std.

Protokoll, Suche, Erinnerungen, Eskalation.

5

Prüfen · 16 Std.

Zweite Person testet Regeln und Sonderfälle; Prüfung durch eine erfahrene Fachperson.

6

Übergabe · 8 Std.

Dokumentation, Einführung, Abnahmedokument.

Angenommenes Beispiel, kein Kundenprojekt und kein Festpreis. Zum Vergleich: Unser eigenes Rapportierungs-Tool und unser Tool für die Mitarbeiterplanung entstanden mit KI-Unterstützung in je rund 100 erfassten Arbeitsstunden. Den Aufwand für Ihr Vorhaben schätzen wir im Erstgespräch.

Kosten

Was kostet das – und ist das ein Abo?

Sie kaufen keine Software-Lizenz, sondern ein Jahrespaket Arbeitsstunden. Ein Vorhaben von rund 100 Stunden passt in der Regel ins Basic-Paket. Die Alpasana GmbH ist nicht mehrwertsteuerpflichtig, es wird keine MWST erhoben.

  • Verbindlich: zwölf volle Monate ab dem Tag Ihrer Bestellung; danach endet das Paket von selbst.
  • Stunden verfallen: was am Ende nicht bezogen ist, verfällt – lieber kleiner starten.
  • Kein Festpreis, kein fester Termin: Aufwand und Zeitrahmen schätzen wir vor dem Start mit Ihnen.
Standard
4'788.– CHF / 12 Monate
156 Stunden · oder 12 × CHF 399 · rund CHF 31 pro Stunde bei vollem Bezug
Wenn regelmässig etwas ansteht.
Standard buchen
Premium
5'988.– CHF / 12 Monate
216 Stunden · oder 12 × CHF 499 · rund CHF 28 pro Stunde bei vollem Bezug
Für mehrere Aufgaben gleichzeitig.
Premium buchen

Die Stunden teilen Sie frei ein; Besprechungen, Prüfung und Übergabe zählen mit. Mehr Stunden gibt es bei Bedarf als Zusatzstunden zu CHF 39 (teurer als im Paket), nur nach Ihrer Freigabe. Ein Wechsel auf ein grösseres Paket ist während der Laufzeit möglich, solange Kapazität frei ist. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung durch uns zustande: «Buchen» öffnet das Bestellformular, dort sehen Sie alles nochmals mit Enddatum, bevor Sie verbindlich bestellen. Details: Nutzungsbedingungen.

Ehrlich gesagt

Wann das zu Ihnen passt – und wann nicht

Passt gut, wenn …

  • Freigaben heute in E-Mail-Ketten verschwinden.
  • Sie Entscheide belegen müssen, etwa für Revision oder Treuhand.
  • Beträge oder Abteilungen unterschiedliche Zuständige haben.
  • die Stellvertretung bei Abwesenheit klar geregelt werden soll.

Eher nicht, wenn …

  • Sie ein umfassendes Dokumenten-Management mit Archivierung nach Aufbewahrungsvorschrift suchen.
  • selten Freigaben anfallen; dann reicht eine klare E-Mail-Regel.

Dann sagen wir Ihnen das im Erstgespräch offen.

Häufige Fragen

Fragen zu: Freigaben ohne E-Mail

Wie legen wir fest, wer was freigeben darf?

Am besten in einer einseitigen Regel mit Betragsstufen und Zuständigen, zum Beispiel bis CHF 500 Teamleitung, darüber Geschäftsleitung. Ergänzen Sie eine Vertretung. Legen Sie die Regel schriftlich fest und besprechen Sie sie im Team; erst dann kann ein Tool sie sinnvoll abbilden.

Reicht eine Genehmigungsfunktion in Microsoft 365?

Für einfache Abläufe ja: Ein Antrag geht an eine Person, sie genehmigt oder lehnt ab, der Stand ist sichtbar. Für mehrstufige Freigaben mit Betragsregeln, Vertretung und Protokoll wird es schnell aufwendig. Prüfen Sie zuerst, ob die Standardfunktion Ihre Regeln schon kann.

Wie vermeiden wir doppelt bezahlte Rechnungen?

Mit einem festen Ablauf: Jede Rechnung wird erfasst, bekommt einen Stand und wird erst nach Freigabe bezahlt. Der Stand zeigt, ob sie schon bezahlt wurde. Ohne zentrale Liste hängt der Schutz vor Doppelzahlungen allein an der Aufmerksamkeit.

Wie viele Stunden braucht ein Freigabe-Tool?

Ein Tool mit Anträgen, Regeln, Erinnerung, Vertretung und Protokoll braucht bei ready4future ICT rund 100 Stunden, ohne Festpreis und ohne Terminzusage. Im Basic-Jahrespaket kosten 108 Stunden CHF 3'588, ohne MWST, Laufzeit zwölf volle Monate ab Bestellung; Zusatzstunden CHF 39.

Wird die Freigabe rechtlich anerkannt?

Das hängt vom Geschäft ab. Für interne Freigaben genügt ein nachvollziehbares Protokoll meist; bei Verträgen oder buchhalterischen Belegen gelten besondere Vorgaben. Klären Sie das im Zweifel mit Ihrer Treuhandstelle oder einer Fachperson, bevor Sie den Ablauf festlegen.

Sprechen wir über Ihr Problem

Schildern Sie uns in ein paar Sätzen, was bei Ihnen hängen bleibt. Wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Weg passt – auch wenn es nicht unserer ist.

Microsoft 365, SharePoint, Copilot, Excel, Bexio, Abacus, WhatsApp und weitere Namen sind Marken ihrer Inhaber. ready4future ICT ist kein offizieller Partner dieser Anbieter.

Lieber anrufen: +41 (0)62 561 67 20 · Mo–Fr, 9.00–12.00 und 13.30–17.00 Uhr · Alpasana GmbH, Farbweg 18, 5745 Safenwil