Problem lösen · Kennzahlen im Blick

Kennzahlen-Dashboard erstellen: Wie bündle ich die wichtigsten Zahlen, die überall verstreut liegen?

Ein einfaches Kennzahlen-Dashboard können Sie oft mit Excel oder einem Business-Intelligence-Programm wie Microsoft Power BI aufbauen, solange die Daten aus wenigen sauberen Quellen kommen. Wird es aufwendig, weil Zahlen aus mehreren Systemen stammen und täglich aktuell sein sollen, lohnt sich ein eigenes Dashboard. Ein Dashboard dieser Art plant ready4future ICT im Musterbeispiel mit rund 100 Arbeitsstunden.

Wenn Sie es nicht selbst machen wollen: CHF 3'588 für zwölf Monate, dafür 108 Arbeitsstunden (oder 12 × CHF 299). Nicht genutzte Stunden verfallen. Mehr zu den Kosten

Selbsttest · 30 Sekunden

Kennen Sie das? Haken Sie an, was bei Ihnen zutrifft

So lesen Sie das Ergebnis: 0–1 Treffer: kein dringender Handlungsbedarf – die Anleitung unten hilft trotzdem. 2–3 Treffer: Weg 1 oder 2 prüfen. 4–5 Treffer: Prüfen Sie Weg 2 und 3 – im Erstgespräch sagen wir Ihnen offen, ob sich eine Lösung nach Mass lohnt.

Warum das passiert

Warum die Zahlen da sind, aber selten an einem Ort

Firmen sammeln heute viele Zahlen: Umsatz, Stunden, Aufträge, Anfragen. Das Problem ist selten der Mangel an Daten, sondern dass sie in verschiedenen Programmen liegen und niemand sie regelmässig zusammenführt. So entscheidet die Leitung oft nach Gefühl, obwohl die Antwort irgendwo vorhanden wäre.

Kennzahlen sind nicht festgelegt

Viele Firmen messen, was sich leicht messen lässt, statt dessen, was für Entscheide wichtig ist. Ohne klare Auswahl wird jedes Dashboard entweder überladen oder zeigt das Falsche.

Jede Quelle spricht ihre eigene Sprache

Die Buchhaltung rechnet nach Rechnungsdatum, die Planung nach Einsatztag, das CRM nach Anfragedatum. Wer diese Zahlen zusammenlegt, muss zuerst klären, was jeweils genau gemeint ist.

Aktualisierung ist Handarbeit

Solange jemand die Zahlen von Hand zusammenträgt, hinkt das Bild der Wirklichkeit hinterher. Wer krank oder im Urlaub ist, hinterlässt eine Lücke, die erst auffällt, wenn die Leitung nachfragt.

Drei Wege zur Lösung – ehrlich verglichen

Welcher Weg passt zu Ihnen?

Nicht jedes Problem braucht neue Software. Die drei Wege im Vergleich – wir empfehlen nicht immer uns.

Weg 1

Selbst mit Bordmitteln

Bauen Sie in Excel eine Übersichtsseite mit Pivot-Tabellen und Diagrammen, die sich aus Ihren Arbeitsdateien speist. Beschränken Sie sich auf fünf bis acht Kennzahlen und legen Sie fest, wer sie wann aktualisiert.

Sinnvoll, wenn
Wenn die Quellen wenige und sauber sind und eine Person die Pflege übernimmt.
Grenzen
Die Aktualisierung bleibt Handarbeit, mehrere Leser gleichzeitig sind schwierig, und Zugriffsrechte fehlen.
Aufwand
Eine bis zwei Wochen Aufbau, ohne Zusatzkosten bei vorhandenem Office.
Weg 2

Fertige Software

Programme wie Microsoft Power BI oder Google Looker Studio verbinden Quellen und zeigen Diagramme im Browser. Auch Buchhaltungslösungen wie Bexio oder Abacus bieten eigene Auswertungen für ihre Daten.

Sinnvoll, wenn
Wenn Ihre Daten bereits in verbreiteten Programmen liegen und Sie jemand mit Interesse für Datenmodelle haben.
Grenzen
Einarbeitung braucht Zeit, Lizenzen kosten pro Person, und Spezialberechnungen werden schnell komplex.
Aufwand
Einige Wochen für Anbindung und Aufbau, laufende Lizenzkosten.
Weg 3

Lösung nach Mass

Ein Dashboard im Browser, das Ihre Zahlen aus den vorhandenen Quellen selbst holt, nach Ihren Definitionen rechnet und nur die Kennzahlen zeigt, die für Ihre Entscheide wichtig sind.

Sinnvoll, wenn
Wenn die Zahlen aus mehreren Systemen kommen, täglich aktuell sein sollen und Sie genaue Berechnungsregeln haben.
Grenzen
Verlangt Zugang zu den Datenquellen und klar definierte Kennzahlen.
Aufwand
Rund 100 Arbeitsstunden für ein Dashboard mit einigen Ansichten.
So machen wir das
Schritt für Schritt

So gehen Sie vor – egal, welchen Weg Sie wählen

  1. 1

    Fünf Entscheide benennen

    Fragen Sie sich, welche fünf Entscheide Sie regelmässig treffen, etwa Personal einsetzen oder Material bestellen. Welche Zahl würde Ihnen jeden dieser Entscheide erleichtern? Das sind Ihre Kennzahlen.

  2. 2

    Jede Kennzahl definieren

    Schreiben Sie zu jeder Zahl auf, wie sie berechnet wird, aus welcher Quelle sie stammt und wie oft sie sich ändert. Zwei Zeilen genügen, aber sie müssen eindeutig sein.

  3. 3

    Eine Quelle zur Wahrheit machen

    Wenn dieselbe Zahl an zwei Orten gepflegt wird, bestimmen Sie, welche gilt. Alle anderen Stellen werden Kopien oder verschwinden. Ohne diese Entscheidung zeigt jedes Dashboard Streit statt Klarheit.

  4. 4

    Einen Entwurf auf Papier testen

    Zeichnen Sie das Dashboard auf ein Blatt und zeigen Sie es zwei Personen, die damit arbeiten sollen. Fragen Sie, was sie vermissen und was sie kaum anschauen würden.

  5. 5

    Klein starten und prüfen

    Lassen Sie eine erste Version zwei Monate laufen und vergleichen Sie, ob sie im Alltag benutzt wird. Ergänzen Sie Kennzahlen nur, wenn jemand danach fragt.

Vorbereitungsblatt zum Ausdrucken

Diese Fragen sollten Sie beantworten, bevor Sie mit irgendjemandem sprechen

  1. Welche Entscheide wollen wir mit dem Dashboard besser treffen?
  2. Welche fünf bis acht Zahlen brauchen wir wirklich?
  3. Aus welchen Programmen und Dateien kommen sie?
  4. Wie aktuell müssen sie sein: täglich, wöchentlich, monatlich?
  5. Wer darf welche Zahlen sehen?

Mit diesen Antworten bekommen Sie von jedem Anbieter eine bessere Einschätzung – auch von uns.

Weg 3 mit ready4future ICT

So sehen Sie Ihre Kennzahlen auf einen Blick

Wir bauen ein Dashboard, das Ihre Zahlen selbst zusammenführt und aktuell auf einer einzigen Seite zeigt.

Gebaut von Lernenden der Informatikmittelschule im Praxisjahr, bei der Alpasana GmbH in Safenwil angestellt. Eine zweite Person testet die Arbeit, eine erfahrene Fachperson prüft vor der Übergabe. Echte Personendaten bearbeiten wir erst nach einer Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung mit Ihnen.

Verantwortlich für Ihr Projekt und Ihre Fragen: Nataliya Fiechter, Geschäftsführerin Alpasana GmbH · Projektleitung ready4future · nataliya.fiechter@alpasana.ch · +41 (0)62 561 67 20

Kacheln mit Ampel

Zentrale Werte mit Vergleich zum Vorjahr und Farbe, sobald ein Schwellenwert überschritten wird.

Verläufe und Vergleiche

Zeitreihen nach Woche, Monat oder Quartal, aufgeteilt nach Team, Standort oder Kundengruppe.

Aufklappen bis zum Beleg

Von der Kachel zur Liste der Einzelposten, damit Zahlen im Gespräch belegt werden können.

Quellen anbinden

Excel- und CSV-Dateien, Zeiterfassung, Shop oder eine Schnittstelle (automatische Verbindung zwischen zwei Programmen) zu Bexio beziehungsweise Abacus.

Ansicht je Rolle

Geschäftsleitung, Bereichsleitung und Team sehen jeweils die Zahlen, die sie betreffen.

Grossbildschirm-Ansicht

Eine reduzierte Version für den Monitor im Büro oder im Sitzungszimmer.

Kurzfilm (Animation), 2 Minuten

Vom Auftrag bis zur Abnahme: So entsteht Ihre Lösung

Ein Auftrag von der Idee bis zur Abnahme – mit Blick ins Kundenportal, wo Sie Stand und Stunden sehen.

Musterprojekt (Rechenbeispiel) · rund 102 Stunden

So kann ein Dashboard-Projekt aussehen

Ein angenommenes Beispiel: ein Handelsbetrieb mit 40 Mitarbeitenden will Umsatz, offene Offerten, Lieferverzug und Lagerwert täglich sehen.

1

Kennzahlen festlegen · 12 Std.

Definition jeder Zahl schriftlich klären: Quelle, Formel, Aktualisierung.

2

Datenanbindung · 25 Std.

Import aus Excel und Buchhaltungsexport, Aufbereitung in einer eigenen Datenbank.

3

Dashboard bauen · 40 Std.

Kacheln, Diagramme, Filter, Rollen, Detailansichten.

4

Prüfen · 15 Std.

Jede Zahl gegen die Originalquelle stichprobenartig vergleichen; Prüfung durch eine erfahrene Fachperson.

5

Übergeben · 10 Std.

Dokumentation der Datenwege, Schulung, Abnahmedokument.

Angenommenes Beispiel, kein Kundenprojekt und kein Festpreis. Zum Vergleich: Unser eigenes Rapportierungs-Tool und unser Tool für die Mitarbeiterplanung entstanden mit KI-Unterstützung in je rund 100 erfassten Arbeitsstunden. Den Aufwand für Ihr Vorhaben schätzen wir im Erstgespräch.

Kosten

Was kostet das – und ist das ein Abo?

Sie kaufen keine Software-Lizenz, sondern ein Jahrespaket Arbeitsstunden. Ein Vorhaben von rund 100 Stunden passt in der Regel ins Basic-Paket. Die Alpasana GmbH ist nicht mehrwertsteuerpflichtig, es wird keine MWST erhoben.

  • Verbindlich: zwölf volle Monate ab dem Tag Ihrer Bestellung; danach endet das Paket von selbst.
  • Stunden verfallen: was am Ende nicht bezogen ist, verfällt – lieber kleiner starten.
  • Kein Festpreis, kein fester Termin: Aufwand und Zeitrahmen schätzen wir vor dem Start mit Ihnen.
Standard
4'788.– CHF / 12 Monate
156 Stunden · oder 12 × CHF 399 · rund CHF 31 pro Stunde bei vollem Bezug
Wenn regelmässig etwas ansteht.
Standard buchen
Premium
5'988.– CHF / 12 Monate
216 Stunden · oder 12 × CHF 499 · rund CHF 28 pro Stunde bei vollem Bezug
Für mehrere Aufgaben gleichzeitig.
Premium buchen

Die Stunden teilen Sie frei ein; Besprechungen, Prüfung und Übergabe zählen mit. Mehr Stunden gibt es bei Bedarf als Zusatzstunden zu CHF 39 (teurer als im Paket), nur nach Ihrer Freigabe. Ein Wechsel auf ein grösseres Paket ist während der Laufzeit möglich, solange Kapazität frei ist. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung durch uns zustande: «Buchen» öffnet das Bestellformular, dort sehen Sie alles nochmals mit Enddatum, bevor Sie verbindlich bestellen. Details: Nutzungsbedingungen.

Ehrlich gesagt

Wann das zu Ihnen passt – und wann nicht

Passt gut, wenn …

  • Sie jede Woche dieselben Zahlen aus mehreren Dateien zusammensuchen.
  • Die Quellen digital vorliegen, egal ob Datei oder Programm.
  • Sie sich auf wenige Schlüsselgrössen beschränken können.
  • Mehrere Personen dieselbe Sicht auf die Lage haben sollen.

Eher nicht, wenn …

  • Sie Echtzeitdaten aus Maschinen im Sekundentakt brauchen; das ist ein anderes Vorhaben.
  • die Kennzahlen noch nicht definiert sind und sich Beteiligte über die Zahlen uneins sind – das klären wir zuerst.

Dann sagen wir Ihnen das im Erstgespräch offen.

Häufige Fragen

Fragen zu: Kennzahlen-Dashboard

Welche Kennzahlen gehören auf ein Dashboard für ein KMU?

Nur jene, auf die Sie reagieren würden: zum Beispiel Auftragsbestand, Auslastung, offene Rechnungen und Anfragen der Woche. Meist reichen wenige Zahlen; alles andere passt in einen Bericht. Fragen Sie sich bei jeder Zahl, welche Handlung daraus folgt.

Können wir mit Excel oder Power BI selbst starten?

Das ist oft sogar sinnvoll, um herauszufinden, welche Zahlen wirklich gebraucht werden. Wenn die Pflege viel Handarbeit bleibt, mehrere Personen unterschiedliche Sichten brauchen oder Rechte nötig werden, ist der Schritt zu einem eigenen Dashboard naheliegend.

Reicht nicht Power BI oder ein Excel-Diagramm?

Oft schon, wenn jemand die Modelle pflegt. Ein eigenes Dashboard lohnt sich, wenn Sie wenig Pflegeaufwand, klare Rollen und genau Ihre Sicht wollen. Wo Power BI sinnvoller ist, empfehlen wir das offen.

Wie hängt der Aufwand eines Dashboards von den Datenquellen ab?

Ein Dashboard in der beschriebenen Grösse braucht rund 100 Stunden. Der Aufwand steigt mit der Zahl der Datenquellen, nicht mit der Zahl der Diagramme. Das Basic-Jahrespaket umfasst 108 Stunden für CHF 3'588 (zwölf volle Monate ab Bestellung, keine MWST). Zusatzstunden kosten CHF 39; nicht bezogene Stunden verfallen.

Wie aktuell sind die Zahlen?

Das hängt von der Quelle: Liegen die Daten in Dateien, wird täglich oder stündlich eingelesen; bei einer Schnittstelle zu Ihrer Buchhaltung ist die Aktualität nahe an dem, was dort gebucht ist. Wir legen den Takt je Kennzahl gemeinsam fest.

Sprechen wir über Ihr Problem

Schildern Sie uns in ein paar Sätzen, was bei Ihnen hängen bleibt. Wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Weg passt – auch wenn es nicht unserer ist.

Microsoft 365, SharePoint, Copilot, Excel, Bexio, Abacus, WhatsApp und weitere Namen sind Marken ihrer Inhaber. ready4future ICT ist kein offizieller Partner dieser Anbieter.

Lieber anrufen: +41 (0)62 561 67 20 · Mo–Fr, 9.00–12.00 und 13.30–17.00 Uhr · Alpasana GmbH, Farbweg 18, 5745 Safenwil