Problem lösen · Inventar und Standorte

Inventar digital verwalten: Wie wissen wir jederzeit, wo welches Gerät steht?

Für den Einstieg genügt eine Inventarliste mit Nummer, Bezeichnung, Standort und verantwortlicher Person, ergänzt durch Etiketten mit Nummer am Gerät. Wird die Liste zu gross oder soll jemand den Standort per Handy-Scan nachführen, ist eine eigene Inventarverwaltung sinnvoll. Das Musterbeispiel dafür setzt ready4future ICT mit rund 100 Arbeitsstunden an.

Wenn Sie es nicht selbst machen wollen: CHF 3'588 für zwölf Monate, dafür 108 Arbeitsstunden (oder 12 × CHF 299). Nicht genutzte Stunden verfallen. Mehr zu den Kosten

Selbsttest · 30 Sekunden

Kennen Sie das? Haken Sie an, was bei Ihnen zutrifft

So lesen Sie das Ergebnis: 0–1 Treffer: kein dringender Handlungsbedarf – die Anleitung unten hilft trotzdem. 2–3 Treffer: Weg 1 oder 2 prüfen. 4–5 Treffer: Prüfen Sie Weg 2 und 3 – im Erstgespräch sagen wir Ihnen offen, ob sich eine Lösung nach Mass lohnt.

Warum das passiert

Wer hat eigentlich den Laptop im Schrank?

Inventar sammelt sich still an: Notebooks, Handys, Werkzeuge, Messgeräte. Solange eine Person alles im Kopf hat, funktioniert es. Wird der Bestand grösser oder geht diese Person, bleibt eine Liste, die nicht mehr stimmt, und die Suche nach einem Gerät dauert länger als die Arbeit, für die man es braucht.

Bewegungen werden nicht festgehalten

Ein Gerät wird ausgeliehen, versetzt oder ersetzt, aber kaum jemand trägt es nach. Nach wenigen Monaten weicht die Liste vom Bestand ab, und ihr traut niemand mehr.

Es gibt keine eindeutige Kennzeichnung

Ohne Nummer oder Etikett am Gerät muss man raten, welcher Eintrag zu welchem Gegenstand passt. Gleiche Modelle sind besonders anfällig für Verwechslungen und doppelte Einträge.

Niemand ist zuständig für die Pflege

Das Inventar wird zu Jahresbeginn aufgefrischt und dann vergessen. Ohne feste Zuständigkeit und einen einfachen Weg zum Nachtragen bleibt die Liste ein Dokument und wird kaum zum Arbeitsmittel.

Drei Wege zur Lösung – ehrlich verglichen

Welcher Weg passt zu Ihnen?

Nicht jedes Problem braucht neue Software. Die drei Wege im Vergleich – wir empfehlen nicht immer uns.

Weg 1

Selbst mit Bordmitteln

Eine Tabelle in Excel Online oder SharePoint mit Inventarnummer, Bezeichnung, Standort, Verantwortlichem und Kaufdatum. Nummernetiketten am Gerät und die Regel, dass jede Verschiebung am selben Tag eingetragen wird.

Sinnvoll, wenn
Bei überschaubarem Bestand mit einer verantwortlichen Person.
Grenzen
Kein Scan, kein Änderungsverlauf, und die Aktualität hängt von der Disziplin einzelner Personen ab.
Aufwand
Ein bis zwei Tage Aufbau und Etikettierung, danach laufende Pflege.
Weg 2

Fertige Software

Es gibt Inventar- und Asset-Management-Programme mit QR-Code-Scan und Handy-App. Prüfen Sie Import der bestehenden Liste, Verleih-Funktion, Exportmöglichkeiten und den Speicherort der Daten.

Sinnvoll, wenn
Wenn Ihr Bestand gross ist und gängige Funktionen wie Verleih oder Wartungstermine genügen.
Grenzen
Gebühren je Nutzer oder Gegenstand, und Ihre eigenen Felder oder Regeln lassen sich nur begrenzt abbilden.
Aufwand
Einige Wochen für Auswahl, Datenübernahme und Etikettierung, danach laufende Gebühren.
Weg 3

Lösung nach Mass

Eine Inventarverwaltung mit QR-Code je Gegenstand, Standort, Zustand und Änderungsverlauf. Ein Scan am Handy zeigt die Daten und erlaubt die Anpassung, ein Verleih lässt sich mit Rückgabedatum führen.

Sinnvoll, wenn
Wenn Ihr Inventar eigene Eigenschaften hat und der Standort laufend wechselt.
Grenzen
Die Etikettierung des Bestands muss vorbereitet werden, und jemand ist für die Datenqualität zuständig.
Aufwand
Rund 100 Arbeitsstunden für eine Inventarverwaltung mit Scan und Verlauf.
So machen wir das
Schritt für Schritt

So gehen Sie vor – egal, welchen Weg Sie wählen

  1. 1

    Bestand einmal aufnehmen

    Gehen Sie durch alle Räume und erfassen Sie jedes Gerät mit Bezeichnung, Seriennummer und Standort. Ein Foto pro Gegenstand hilft später bei Verwechslungen und Streitfällen.

  2. 2

    Nummern und Etiketten vergeben

    Geben Sie jedem Gegenstand eine eindeutige Nummer und kleben Sie sie sichtbar auf. Ohne feste Kennzeichnung bleibt jedes Inventar nur eine Schätzung des Bestands und ein Ratespiel bei gleichen Modellen.

  3. 3

    Standorte festlegen

    Bestimmen Sie feste Standortbezeichnungen, etwa Raum, Schrank oder Fahrzeug, die alle gleich verwenden. Freie Beschreibungen wie «hinten links» machen Auswertung und Suche später kaum möglich.

  4. 4

    Bewegungen regeln

    Legen Sie fest, wer Verschiebungen und Ausleihen einträgt und innerhalb welcher Frist. Die einfachste Regel lautet, dass die Person einträgt, die das Gerät mitnimmt, und zwar sofort.

  5. 5

    Jährlich stichprobenartig prüfen

    Prüfen Sie einmal jährlich zwanzig zufällig gewählte Einträge gegen den echten Bestand. Die Abweichung zeigt, ob Ihre Regeln funktionieren oder ob sie angepasst werden müssen.

Vorbereitungsblatt zum Ausdrucken

Diese Fragen sollten Sie beantworten, bevor Sie mit irgendjemandem sprechen

  1. Wie viele Gegenstände sind es, und was ist ihr Wert?
  2. Wo stehen sie, und wie oft wechseln die Standorte?
  3. Wer leiht Geräte aus, und wie wird das heute festgehalten?
  4. Brauchen wir Seriennummern, Garantie oder Wartungstermine?
  5. Wer pflegt das Inventar im Alltag?

Mit diesen Antworten bekommen Sie von jedem Anbieter eine bessere Einschätzung – auch von uns.

Weg 3 mit ready4future ICT

So wissen Sie jederzeit, was wo steht

Wir bauen eine Inventarverwaltung, in der jedes Gerät eine Nummer hat und Standort sowie Zustand mit einem Scan am Handy nachgeführt sind.

Gebaut von Lernenden der Informatikmittelschule im Praxisjahr, bei der Alpasana GmbH in Safenwil angestellt. Eine zweite Person testet die Arbeit, eine erfahrene Fachperson prüft vor der Übergabe. Echte Personendaten bearbeiten wir erst nach einer Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung mit Ihnen.

Verantwortlich für Ihr Projekt und Ihre Fragen: Nataliya Fiechter, Geschäftsführerin Alpasana GmbH · Projektleitung ready4future · nataliya.fiechter@alpasana.ch · +41 (0)62 561 67 20

QR-Codes pro Gegenstand

Etiketten mit Code drucken; ein Scan zeigt den Gegenstand mit allen Angaben.

Standort und Verantwortliche

Wo steht es, wer hat es? Wechsel wird mit zwei Taps festgehalten.

Ausleihe und Rückgabe

Ausleihe mit Datum und Rückgabefrist, Erinnerung bei Überfälligkeit.

Zustand und Defekte

Zustand vermerken, Defekt mit Foto melden, Gerät sperren, bis es repariert ist.

Änderungsverlauf

Wer hat wann was geändert, nachvollziehbar für Rückfragen und Kontrollen.

Inventurmodus

Standort für Standort scannen und Abweichungen zur Liste sofort sehen.

Erklärvideo, 2 Minuten

So läuft es mit ready4future: von Ihrer Aufgabe zum geprüften Ergebnis

Sie schildern die Aufgabe, Lernende setzen sie um, eine zweite Person prüft, Sie nehmen ab.

Musterprojekt (Rechenbeispiel) · rund 100 Stunden

Beispiel: eine Inventarverwaltung in rund 100 Stunden

Ein angenommenes Beispiel: eine Schule mit 400 Lernenden verwaltet 600 Geräte wie Notebooks, Beamer und Kameras in mehreren Tabellen.

1

Klären · 10 Std.

Gegenstandsarten, Felder, Ausleihregeln und Standorte.

2

Prototyp · 15 Std.

Gegenstandsansicht, Scan und Ausleihe ausprobieren.

3

Umsetzen · 45 Std.

Datenbank, QR-Etiketten, Ausleihe, Defekte, Verlauf, Inventurmodus, Import.

4

Prüfen · 20 Std.

Scan-Test mit verschiedenen Handys, Datenübernahme, Inventurprobe; Prüfung durch eine erfahrene Fachperson.

5

Übergeben · 10 Std.

Dokumentation, Etikettenvorlage, Einführung, Abnahmedokument.

Angenommenes Beispiel, kein Kundenprojekt und kein Festpreis. Zum Vergleich: Unser eigenes Rapportierungs-Tool und unser Tool für die Mitarbeiterplanung entstanden mit KI-Unterstützung in je rund 100 erfassten Arbeitsstunden. Den Aufwand für Ihr Vorhaben schätzen wir im Erstgespräch.

Kosten

Was kostet das – und ist das ein Abo?

Sie kaufen keine Software-Lizenz, sondern ein Jahrespaket Arbeitsstunden. Ein Vorhaben von rund 100 Stunden passt in der Regel ins Basic-Paket. Die Alpasana GmbH ist nicht mehrwertsteuerpflichtig, es wird keine MWST erhoben.

  • Verbindlich: zwölf volle Monate ab dem Tag Ihrer Bestellung; danach endet das Paket von selbst.
  • Stunden verfallen: was am Ende nicht bezogen ist, verfällt – lieber kleiner starten.
  • Kein Festpreis, kein fester Termin: Aufwand und Zeitrahmen schätzen wir vor dem Start mit Ihnen.
Standard
4'788.– CHF / 12 Monate
156 Stunden · oder 12 × CHF 399 · rund CHF 31 pro Stunde bei vollem Bezug
Wenn regelmässig etwas ansteht.
Standard buchen
Premium
5'988.– CHF / 12 Monate
216 Stunden · oder 12 × CHF 499 · rund CHF 28 pro Stunde bei vollem Bezug
Für mehrere Aufgaben gleichzeitig.
Premium buchen

Die Stunden teilen Sie frei ein; Besprechungen, Prüfung und Übergabe zählen mit. Mehr Stunden gibt es bei Bedarf als Zusatzstunden zu CHF 39 (teurer als im Paket), nur nach Ihrer Freigabe. Ein Wechsel auf ein grösseres Paket ist während der Laufzeit möglich, solange Kapazität frei ist. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung durch uns zustande: «Buchen» öffnet das Bestellformular, dort sehen Sie alles nochmals mit Enddatum, bevor Sie verbindlich bestellen. Details: Nutzungsbedingungen.

Ehrlich gesagt

Wann das zu Ihnen passt – und wann nicht

Passt gut, wenn …

  • Mehrere Personen auf gemeinsames Inventar zugreifen.
  • Gegenstände zwischen Standorten wandern oder verliehen werden.
  • Revision oder Versicherung einen Nachweis verlangen.
  • Sie bereit sind, Etiketten anzubringen.

Eher nicht, wenn …

  • Sie Anlagen mit Abschreibungen für die Buchhaltung führen müssen; das ist Sache der Anlagenbuchhaltung.
  • Ihr Inventar nur aus wenigen Dutzend Dingen besteht, die selten wechseln.

Dann sagen wir Ihnen das im Erstgespräch offen.

Häufige Fragen

Fragen zu: Inventar digital verwalten

Wie fange ich ein Inventar am besten an?

Mit einer einzigen Begehung, bei der alles aufgenommen und mit einer Nummer versehen wird. Beginnen Sie mit den wertvollsten und am häufigsten gesuchten Gegenständen. Trennen Sie, was ins Inventar kommt und was Verbrauchsmaterial ist, damit die Liste überschaubar bleibt.

Brauche ich QR-Codes oder reichen Nummern?

Nummern genügen, wenn der Bestand klein ist und Einträge von Hand gesucht werden können. QR-Codes beschleunigen Standortwechsel, Verleih und Inventur, weil ein Scan den Eintrag direkt öffnet. Sie lohnen sich, sobald mehrere Personen laufend Bewegungen erfassen.

Brauchen wir spezielle Geräte zum Scannen?

In der Regel nicht. Ein aktuelles Smartphone mit Kamera reicht meist aus. Die Etiketten drucken Sie auf einem normalen Drucker oder auf Klebefolie; wir liefern die Vorlage mit der Übergabe.

Wie stark beeinflusst ein grosser Bestand den Aufwand der Inventarverwaltung?

Eine Inventarverwaltung in der beschriebenen Grösse braucht rund 100 Stunden. Bei grossem Bestand fällt vor allem die Datenübernahme ins Gewicht. Im Basic-Jahrespaket kosten 108 Stunden CHF 3'588, Laufzeit zwölf volle Monate ab Bestellung, ohne MWST; Zusatzstunden CHF 39. Nicht bezogene Stunden verfallen.

Können vorhandene Listen übernommen werden?

In der Regel ja: Excel-Listen importieren wir, wir prüfen auf Doppelte und fehlende Angaben und erzeugen die QR-Codes gesammelt. Das Etikettieren selbst bleibt Handarbeit in Ihrem Betrieb.

Sprechen wir über Ihr Problem

Schildern Sie uns in ein paar Sätzen, was bei Ihnen hängen bleibt. Wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Weg passt – auch wenn es nicht unserer ist.

Microsoft 365, SharePoint, Copilot, Excel, Bexio, Abacus, WhatsApp und weitere Namen sind Marken ihrer Inhaber. ready4future ICT ist kein offizieller Partner dieser Anbieter.

Lieber anrufen: +41 (0)62 561 67 20 · Mo–Fr, 9.00–12.00 und 13.30–17.00 Uhr · Alpasana GmbH, Farbweg 18, 5745 Safenwil