Reichen Microsoft Forms oder Google Formulare für unsere Zwecke?
Für das Sammeln von Antworten ja, sie sind schnell eingerichtet und kostengünstig. Es fehlen meist ein Status pro Eingabe, mehrstufige Freigaben und eine saubere Weiterverarbeitung in andere Programme. Prüfen Sie zuerst, ob Sie das tatsächlich brauchen.
Worauf achten Sie beim Datenschutz von Online-Formularen?
Sobald ein Formular Personendaten erhebt, sollte ein kurzer Datenschutzhinweis im Formular sagen, wofür die Daten verwendet werden, wo sie liegen und wer sie sieht. Bei heiklen Angaben ist ein Gespräch mit Ihrer Datenschutzverantwortlichen oder einer Fachperson sinnvoll. Wir geben dazu keine rechtliche Beratung.
Können Antworten automatisch als PDF abgelegt werden?
Das ist möglich: Jede Einreichung kann als PDF in Ihrem Layout erzeugt und im passenden Ordner oder per Mail abgelegt werden. Klären Sie vorher, wer das PDF braucht und wie lange es aufbewahrt wird. Bei einfachen Formularen genügt oft der Export aus der Tabelle.
Wie wirkt sich die Zahl der Formulararten auf den Aufwand aus?
Eine Formularsoftware in der beschriebenen Grösse braucht rund 100 Stunden. Je mehr Formulararten, desto mehr Aufwand. Basic: 108 Stunden für CHF 3'588, Laufzeit zwölf volle Monate ab Bestellung, ohne MWST. Weitere Stunden kosten CHF 39, nicht bezogene Stunden verfallen.
Werden Daten von Minderjährigen oder Gesundheitsangaben unterstützt?
Das ist möglich, verlangt aber ein bewusstes Konzept, denn solche Angaben sind besonders schützenswert: begrenzte Zugriffe, kurze Löschfristen und ein festgelegter Speicherort, auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder auf einem Server der Alpasana in Deutschland (EU). Wir entwickeln mit erfundenen Daten und verwenden echte erst nach Ihrer schriftlichen Freigabe und einer Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung. Bei Schulen, Gemeinden oder öffentlichen Heimen gilt kantonales Datenschutzrecht; klären Sie das mit Ihrer Datenschutzstelle.