Problem lösen · Zeiterfassung

Arbeitszeit ohne Excel erfassen: Wie kommen wir weg von Tabellen und der langen Monatsauswertung?

Für kleine Teams reicht oft eine einheitliche Vorlage in der Cloud mit Auswahllisten und festem Format. Zeiterfassungsprogramme erfassen am Handy oder Computer und rechnen Salden selbst. Wenn Ihre Regeln besonders sind, etwa Zuschläge, Projekte oder Schweizer Vorgaben, lohnt sich eine Zeiterfassung nach Mass. Für eine solche Zeiterfassung, die Excel ablöst, rechnen wir bei ready4future ICT mit rund 100 Arbeitsstunden.

Wenn Sie es nicht selbst machen wollen: CHF 3'588 für zwölf Monate, dafür 108 Arbeitsstunden (oder 12 × CHF 299). Nicht genutzte Stunden verfallen. Mehr zu den Kosten

Selbsttest · 30 Sekunden

Kennen Sie das? Haken Sie an, was bei Ihnen zutrifft

So lesen Sie das Ergebnis: 0–1 Treffer: kein dringender Handlungsbedarf – die Anleitung unten hilft trotzdem. 2–3 Treffer: Weg 1 oder 2 prüfen. 4–5 Treffer: Prüfen Sie Weg 2 und 3 – im Erstgespräch sagen wir Ihnen offen, ob sich eine Lösung nach Mass lohnt.

Warum das passiert

Warum die Zeiterfassung in Excel am Monatsende zum Problem wird

Jede Person führt ihre Stunden in einer eigenen Excel-Datei oder auf einem Zettel. Am Monatsende fehlen Einträge, Pausen sind unklar, und jemand sammelt die Dateien ein, um die Auswertung zu erstellen. Das kostet Zeit und Nerven, und bei Lohn und Rechnung hängen Franken an jeder Stunde, die falsch erfasst ist.

Excel verlangt Disziplin

Nichts zwingt jemanden, die Zeit einzutragen. Wer es vergisst, trägt am Monatsende aus dem Gedächtnis nach, und die Zahlen stimmen nur ungefähr, was bei Lohn und Rechnung Folgen hat.

Jede Datei folgt ihrer eigenen Logik

Eine Person rechnet in Dezimalstunden, die andere in Uhrzeit, die dritte lässt Pausen weg. Beim Zusammenführen entstehen Fehler, und die Regeln stehen nur in einzelnen Köpfen.

Rechtliche Anforderungen sind unklar

Arbeitszeiterfassung ist in der Schweiz an Vorgaben gebunden, die je nach Betrieb und Vertrag unterschiedlich ausfallen. Eine einfache Tabelle klärt nicht, ob sie diese erfüllt.

Drei Wege zur Lösung – ehrlich verglichen

Welcher Weg passt zu Ihnen?

Nicht jedes Problem braucht neue Software. Die drei Wege im Vergleich – wir empfehlen nicht immer uns.

Weg 1

Selbst mit Bordmitteln

Eine einheitliche Vorlage in der Cloud mit festem Zeitformat, Auswahllisten für Projekt und Tätigkeit, eingebauter Pausenregel und Summenzeile. Alle tragen täglich ein; die Chefin prüft wöchentlich die Vollständigkeit.

Sinnvoll, wenn
Kleines Team, einfache Arbeitszeitmodelle, wenig Projekte.
Grenzen
Keine Erinnerung, keine Absicherung gegen Änderungen im Nachhinein, und Regeln wie Zuschläge sind fehleranfällig.
Aufwand
Ein Tag Einrichtung und Einführung.
Weg 2

Fertige Software

Ein Zeiterfassungsprogramm mit Stempeln am Handy oder Computer, Projekten, Absenzen, Salden und Auswertung. Prüfen Sie Schweizer Anforderungen, Standort der Daten und Kosten pro Person.

Sinnvoll, wenn
Standardmodelle (Monatsarbeitszeit, Projekte), mehrere Standorte, Bedarf an fertigen Auswertungen.
Grenzen
Gebühren pro Person, Sonderregeln und Schnittstellen zu Lohn oder Rechnung nur begrenzt; Wechsel später aufwendig.
Aufwand
Einige Tage bis Wochen für Einführung, danach monatliche Gebühr.
Weg 3

Lösung nach Mass

Eine Zeiterfassung nach Mass: Stempeln oder Nachtragen am Handy, Projekte, Pausen- und Zuschlagsregeln nach Ihrem Vertrag, Erinnerung bei fehlenden Einträgen und Export für Lohn und Rechnungen.

Sinnvoll, wenn
Sie haben besondere Regeln, wollen Zeit mit Aufträgen verknüpfen und die Daten selbst kontrollieren.
Grenzen
Regeln müssen einmal sauber beschrieben werden; ein Tool prüft keine Rechtsfragen, die Sie vorab klären sollten.
Aufwand
Rund 100 Arbeitsstunden für Erfassung, Regeln, Auswertung und Export.
So machen wir das
Schritt für Schritt

So gehen Sie vor – egal, welchen Weg Sie wählen

  1. 1

    Anforderungen klären

    Fragen Sie bei Ihrer Branchenorganisation oder einer Fachperson nach, welche Aufzeichnungen für Ihren Betrieb nötig sind. Halten Sie schriftlich fest, was erfasst werden muss, bevor Sie ein Werkzeug wählen.

  2. 2

    Ein Format bestimmen

    Entscheiden Sie, ob Zeiten als Uhrzeit oder dezimal erfasst werden, und führen Sie es überall ein. Schon diese Einheitlichkeit macht die Monatsauswertung deutlich einfacher und die Summen nachvollziehbar.

  3. 3

    Täglich eintragen lassen

    Legen Sie fest, dass die Zeit am selben Tag erfasst wird, nicht am Monatsende. Eine feste Erinnerung am Nachmittag erhöht die Genauigkeit stärker als jedes Programm.

  4. 4

    Wöchentlich prüfen

    Kontrollieren Sie jeden Freitag die Vollständigkeit und sprechen Sie Lücken sofort an. So bleibt der Monatsabschluss eine Formsache, statt zur Suche nach fehlenden Einträgen zu werden.

  5. 5

    Auswertung festlegen

    Legen Sie fest, welche Zahlen Sie brauchen: Stunden pro Person, pro Projekt, Überzeit, Ferienstand. Nur was klar definiert ist, lässt sich automatisch auswerten und später in ein Programm übernehmen.

Vorbereitungsblatt zum Ausdrucken

Diese Fragen sollten Sie beantworten, bevor Sie mit irgendjemandem sprechen

  1. Wie viele Personen erfassen Zeit, und mit welchen Arbeitszeitmodellen?
  2. Welche Regeln gelten (Pausen, Zuschläge, Überzeit)?
  3. Müssen Zeiten Projekten oder Aufträgen zugeordnet werden?
  4. Wohin sollen Daten weiter (Lohn, Rechnung)?
  5. Welche rechtlichen Anforderungen gelten bei Ihnen?

Mit diesen Antworten bekommen Sie von jedem Anbieter eine bessere Einschätzung – auch von uns.

Weg 3 mit ready4future ICT

So erfassen Ihre Mitarbeitenden Arbeitszeit für Sie digital

Wir bauen eine Zeiterfassung, in der alle am Handy oder Computer ihre Stunden eintragen und Sie die Auswertung auf Knopfdruck erhalten.

Gebaut von Lernenden der Informatikmittelschule im Praxisjahr, bei der Alpasana GmbH in Safenwil angestellt. Eine zweite Person testet die Arbeit, eine erfahrene Fachperson prüft vor der Übergabe. Echte Personendaten bearbeiten wir erst nach einer Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung mit Ihnen.

Verantwortlich für Ihr Projekt und Ihre Fragen: Nataliya Fiechter, Geschäftsführerin Alpasana GmbH · Projektleitung ready4future · nataliya.fiechter@alpasana.ch · +41 (0)62 561 67 20

Erfassung in wenigen Klicks

Beginn, Ende und Pausen oder Stunden pro Projekt, am Handy oder am PC. Zuletzt genutzte Projekte stehen oben.

Erinnerung bei Lücken

Fehlt ein Tag, erhält die Person eine Erinnerung. Die Leitung sieht, wo Einträge offen sind, noch vor dem Monatsende.

Freigabe durch Vorgesetzte

Monatsblätter werden geprüft und freigegeben. Nach der Freigabe sind sie gesperrt, Änderungen sind nachvollziehbar.

Saldo und Überzeit

Soll, Ist, Überstunden und Gleitzeit werden nach Ihrem Modell berechnet, auch für Teilzeit und unterschiedliche Pensen.

Auswertung für Lohn und Fakturierung

Monatsübersicht je Person und je Projekt, Export nach Excel oder CSV für Ihre Lohn- und Rechnungsstelle.

Anpassbare Arbeitszeitmodelle

Fixe Zeiten, Gleitzeit oder Jahresarbeitszeit lassen sich nach Ihrem Reglement hinterlegen.

Kurzfilm (Animation), 2 Minuten

Vom Auftrag bis zur Abnahme: So entsteht Ihre Lösung

Ein Auftrag von der Idee bis zur Abnahme – mit Blick ins Kundenportal, wo Sie Stand und Stunden sehen.

Musterprojekt (Rechenbeispiel) · rund 102 Stunden

So sieht ein Zeiterfassungs-Projekt mit rund 100 Stunden aus

Ein angenommenes Beispiel: Eine Treuhandfirma mit 18 Mitarbeitenden erfasst Stunden pro Mandat in Excel und möchte Zeiten, Freigabe und Mandatsauswertung digital führen.

1

Modell klären · 10 Std.

Arbeitszeitmodelle, Projekte oder Mandate, Freigabeweg und Kennzahlen festlegen.

2

Erfassung · 30 Std.

Eingabeformular, Wochenansicht, Erinnerungen, Projektliste.

3

Freigabe und Saldo · 24 Std.

Monatsfreigabe, Sperre, Berechnung von Soll, Ist und Überzeit.

4

Auswertung · 16 Std.

Berichte je Person und Mandat, Exporte.

5

Prüfen · 14 Std.

Zweite Person rechnet Salden nach, testet Sonderfälle; Prüfung durch eine erfahrene Fachperson.

6

Übergabe · 8 Std.

Dokumentation, Einführung für das Team, Abnahmedokument.

Angenommenes Beispiel, kein Kundenprojekt und kein Festpreis. Zum Vergleich: Unser eigenes Rapportierungs-Tool und unser Tool für die Mitarbeiterplanung entstanden mit KI-Unterstützung in je rund 100 erfassten Arbeitsstunden. Den Aufwand für Ihr Vorhaben schätzen wir im Erstgespräch.

Kosten

Was kostet das – und ist das ein Abo?

Sie kaufen keine Software-Lizenz, sondern ein Jahrespaket Arbeitsstunden. Ein Vorhaben von rund 100 Stunden passt in der Regel ins Basic-Paket. Die Alpasana GmbH ist nicht mehrwertsteuerpflichtig, es wird keine MWST erhoben.

  • Verbindlich: zwölf volle Monate ab dem Tag Ihrer Bestellung; danach endet das Paket von selbst.
  • Stunden verfallen: was am Ende nicht bezogen ist, verfällt – lieber kleiner starten.
  • Kein Festpreis, kein fester Termin: Aufwand und Zeitrahmen schätzen wir vor dem Start mit Ihnen.
Standard
4'788.– CHF / 12 Monate
156 Stunden · oder 12 × CHF 399 · rund CHF 31 pro Stunde bei vollem Bezug
Wenn regelmässig etwas ansteht.
Standard buchen
Premium
5'988.– CHF / 12 Monate
216 Stunden · oder 12 × CHF 499 · rund CHF 28 pro Stunde bei vollem Bezug
Für mehrere Aufgaben gleichzeitig.
Premium buchen

Die Stunden teilen Sie frei ein; Besprechungen, Prüfung und Übergabe zählen mit. Mehr Stunden gibt es bei Bedarf als Zusatzstunden zu CHF 39 (teurer als im Paket), nur nach Ihrer Freigabe. Ein Wechsel auf ein grösseres Paket ist während der Laufzeit möglich, solange Kapazität frei ist. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung durch uns zustande: «Buchen» öffnet das Bestellformular, dort sehen Sie alles nochmals mit Enddatum, bevor Sie verbindlich bestellen. Details: Nutzungsbedingungen.

Ehrlich gesagt

Wann das zu Ihnen passt – und wann nicht

Passt gut, wenn …

  • Stunden heute in Excel oder auf Papier erfasst werden.
  • Sie nach Projekt oder Mandat fakturieren.
  • Mitarbeitende ihre Stunden unvollständig melden.
  • Sie eine einfache, auf Ihr Modell zugeschnittene Lösung wollen.

Eher nicht, wenn …

  • Sie die Arbeitszeit gesetzlich nach strengen Branchenvorgaben dokumentieren müssen und eine geprüfte Spezialsoftware brauchen.
  • Sie Stempeluhr, Zutrittskontrolle und Lohnabrechnung in einem System erwarten.

Dann sagen wir Ihnen das im Erstgespräch offen.

Häufige Fragen

Fragen zu: Zeiterfassung ohne Excel

Genügt eine Excel-Tabelle als Arbeitszeiterfassung?

Das hängt von Betrieb und Vorgaben ab. Für kleine Teams mit einfachen Modellen kann eine saubere Tabelle reichen, wenn sie vollständig und nachvollziehbar geführt wird. Klären Sie die rechtlichen Anforderungen für Ihren Betrieb bei einer Fachstelle, bevor Sie sich festlegen.

Wie vermeiden wir Einträge im Nachhinein?

Mit einer Regel, dass Zeiten täglich erfasst werden, und mit einem Werkzeug, das spätere Änderungen protokolliert. Eine Tabelle kann das kaum, ein Programm oder Tool nach Mass schon. So bleibt nachvollziehbar, wer wann etwas angepasst hat.

Wie rechnen wir Pausen und Überzeit korrekt?

Legen Sie die Regeln schriftlich fest: Mindestpausen, automatische Abzüge, Überzeit nach Vertrag. Ein Programm oder Tool wendet sie dann einheitlich an. Die gesetzlichen Vorgaben können je nach Branche variieren; klären Sie sie im Zweifel mit einer Fachperson.

Wie viele Stunden braucht eine Zeiterfassung nach Mass?

Eine Zeiterfassung mit Erfassung am Handy, Regeln, Auswertung und Export braucht bei ready4future ICT rund 100 Stunden, ohne Festpreis und ohne Terminzusage. Im Basic-Jahrespaket kosten 108 Stunden CHF 3'588 ohne MWST, Laufzeit zwölf volle Monate ab Bestellung; Zusatzstunden CHF 39.

Wer sieht die Arbeitszeiten der Mitarbeitenden?

Das legen Sie fest: Jede Person sieht ihre eigenen Zeiten, Vorgesetzte die ihres Teams, die Geschäftsleitung die Auswertung. Entwickelt wird mit erfundenen Beispieldaten; echte Zeiten verarbeiten wir erst nach Ihrer schriftlichen Freigabe und einer Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung, auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder auf einem Server der Alpasana in Deutschland (EU). Es gilt das Schweizer Datenschutzgesetz.

Sprechen wir über Ihr Problem

Schildern Sie uns in ein paar Sätzen, was bei Ihnen hängen bleibt. Wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Weg passt – auch wenn es nicht unserer ist.

Microsoft 365, SharePoint, Copilot, Excel, Bexio, Abacus, WhatsApp und weitere Namen sind Marken ihrer Inhaber. ready4future ICT ist kein offizieller Partner dieser Anbieter.

Lieber anrufen: +41 (0)62 561 67 20 · Mo–Fr, 9.00–12.00 und 13.30–17.00 Uhr · Alpasana GmbH, Farbweg 18, 5745 Safenwil