Problem lösen · Einsatzplanung

Einsatzplanung nach Qualifikation: Wie berücksichtigen wir Fähigkeiten und Abwesenheiten bei jedem Einsatz?

Für kleine Teams genügt oft ein gemeinsamer Online-Kalender mit einer Farbe pro Person oder Auftrag, zum Beispiel in Microsoft 365 oder Google Kalender; Abwesenheiten tragen alle selbst ein. Sollen Qualifikationen, Abwesenheiten und kurzfristige Änderungen bei jedem Einsatz automatisch geprüft werden, wird eine eigene Einsatzplanung sinnvoll. Eine solche Planung setzt ready4future ICT im Musterbeispiel mit rund 100 Arbeitsstunden an.

Wenn Sie es nicht selbst machen wollen: CHF 3'588 für zwölf Monate, dafür 108 Arbeitsstunden (oder 12 × CHF 299). Nicht genutzte Stunden verfallen. Mehr zu den Kosten

Selbsttest · 30 Sekunden

Kennen Sie das? Haken Sie an, was bei Ihnen zutrifft

So lesen Sie das Ergebnis: 0–1 Treffer: kein dringender Handlungsbedarf – die Anleitung unten hilft trotzdem. 2–3 Treffer: Weg 1 oder 2 prüfen. 4–5 Treffer: Prüfen Sie Weg 2 und 3 – im Erstgespräch sagen wir Ihnen offen, ob sich eine Lösung nach Mass lohnt.

Warum das passiert

Warum der Plan hängt und die Änderungen am Telefon landen

Einsatzplanung ist selten ein einmaliger Plan, sondern ein ständiges Umplanen: jemand wird krank, ein Auftrag verschiebt sich, ein Fahrzeug fällt aus. Wenn der Plan in einer Datei oder an der Wand steht, muss jede Änderung einzeln weitergegeben werden, und dabei geht leicht etwas unter.

Der Plan hat viele Versionen

Sobald eine Datei ausgedruckt, per Mail verschickt oder auf dem Handy gespeichert wird, existieren mehrere Stände. Mitarbeitende halten sich an die Version, die sie zuletzt gesehen haben.

Änderungen haben keinen Rückweg

Wird kurzfristig umgeplant, informiert die Disponentin einzeln per Telefon. Es gibt keinen Ort, an dem das Team sieht, was sich geändert hat, und niemand bestätigt den Empfang.

Verfügbarkeit steht woanders

Ferien, Krankheiten und Teilzeitpensen stehen in anderen Listen als der Einsatzplan. Wer plant, muss mehrere Quellen vergleichen und übersieht dabei leicht einen Konflikt, den erst der Einsatztag zeigt.

Drei Wege zur Lösung – ehrlich verglichen

Welcher Weg passt zu Ihnen?

Nicht jedes Problem braucht neue Software. Die drei Wege im Vergleich – wir empfehlen nicht immer uns.

Weg 1

Selbst mit Bordmitteln

Ein gemeinsamer Kalender in Microsoft 365 oder Google Workspace, in dem jede Person und jedes Fahrzeug einen eigenen Kalender hat. Einsätze werden als Termine eingetragen, Änderungen verschickt das System selbst.

Sinnvoll, wenn
Bei kleinen Teams mit überschaubaren, wiederkehrenden Einsätzen.
Grenzen
Keine Qualifikationsprüfung, keine Auslastungsübersicht, und Doppelbelegungen werden nur teilweise angezeigt.
Aufwand
Wenige Stunden Einrichtung, ohne Zusatzkosten bei bestehendem Abo.
Weg 2

Fertige Software

Einsatz- und Dienstplan-Programme gibt es für Pflege, Handwerk, Reinigung oder Events. Prüfen Sie, ob Schichtmodelle, Zuschläge und Stundenerfassung Ihren Regeln entsprechen und ob eine Handy-Ansicht vorhanden ist.

Sinnvoll, wenn
Wenn Ihre Branche ein gängiges Programm hat und Ihre Regeln dazu passen.
Grenzen
Gebühren pro Person, Sonderregeln erfordern Anpassungen, und der Datenexport ist je nach Anbieter aufwendig.
Aufwand
Einige Wochen für Einrichtung und Einführung, danach monatliche Gebühren.
Weg 3

Lösung nach Mass

Eine Planungsansicht nach Ihren Regeln: Einsätze, Verfügbarkeiten, Qualifikationen und Fahrzeuge in einem Kalender, mit automatischen Hinweisen bei Konflikten und Rückmeldung der Mitarbeitenden per Handy.

Sinnvoll, wenn
Wenn viele Änderungen anfallen und fertige Programme Ihre Regeln nicht kennen.
Grenzen
Setzt voraus, dass die Planungsregeln beschrieben werden können, und braucht Disziplin bei der Pflege.
Aufwand
Rund 100 Arbeitsstunden für eine Einsatzplanung mit Kalender, Rollen und Benachrichtigung.
So machen wir das
Schritt für Schritt

So gehen Sie vor – egal, welchen Weg Sie wählen

  1. 1

    Planungsregeln aufschreiben

    Notieren Sie, was bei der Planung gilt: Qualifikationen, maximale Einsatzzeiten, feste Teams, Fahrzeuge. Sie werden diese Liste für jede Lösung brauchen, auch für ein Standardprogramm.

  2. 2

    Eine Planungsquelle bestimmen

    Entscheiden Sie, wo der gültige Plan liegt, und räumen Sie alle Kopien auf. Ausdrucke tragen ein Datum und gelten nur für den Tag, an dem sie entstanden sind.

  3. 3

    Änderungswege klären

    Legen Sie fest, wie Mitarbeitende von Änderungen erfahren und wie sie den Empfang bestätigen. Ein einfacher Weg, den alle nutzen, ist wichtiger als ein perfekter.

  4. 4

    Verfügbarkeit einbeziehen

    Führen Sie Ferien, Absenzen und Teilzeit im selben Kalender wie die Einsätze. So sehen Sie Konflikte, bevor jemand angerufen werden muss, und planen von Anfang an mit den richtigen Personen.

  5. 5

    Zwei Wochen parallel testen

    Planen Sie zwei Wochen lang im neuen Werkzeug und vergleichen Sie mit dem bisherigen Plan. Notieren Sie, wo etwas fehlt, bevor Sie das alte System abschalten.

Vorbereitungsblatt zum Ausdrucken

Diese Fragen sollten Sie beantworten, bevor Sie mit irgendjemandem sprechen

  1. Wie viele Einsätze pro Woche planen wir, und mit wie vielen Personen?
  2. Welche Regeln gelten bei der Zuteilung?
  3. Wie erfahren Mitarbeitende von Änderungen heute?
  4. Welche Absenzen müssen in die Planung einfliessen?
  5. Brauchen wir Auswertungen, etwa für Rechnungen oder Löhne?

Mit diesen Antworten bekommen Sie von jedem Anbieter eine bessere Einschätzung – auch von uns.

Weg 3 mit ready4future ICT

So behalten Sie Ihre Einsätze im Griff, auch bei Änderungen

Wir bauen eine Einsatzplanung, in der alle den aktuellen Plan sehen und Änderungen sofort beim Team ankommen.

Gebaut von Lernenden der Informatikmittelschule im Praxisjahr, bei der Alpasana GmbH in Safenwil angestellt. Eine zweite Person testet die Arbeit, eine erfahrene Fachperson prüft vor der Übergabe. Echte Personendaten bearbeiten wir erst nach einer Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung mit Ihnen.

Verantwortlich für Ihr Projekt und Ihre Fragen: Nataliya Fiechter, Geschäftsführerin Alpasana GmbH · Projektleitung ready4future · nataliya.fiechter@alpasana.ch · +41 (0)62 561 67 20

Kalender mit Wochen- und Tagesansicht

Einsätze per Ziehen verschieben; Konflikte wie Doppelbelegung werden sofort markiert.

Verfügbarkeit und Qualifikation

Freie Personen mit passender Ausbildung oder Fahrzeug werden vorgeschlagen, wenn ein Einsatz neu besetzt wird.

Mitteilung an Betroffene

Änderungen gehen als Mail oder Mitteilung an die richtigen Personen; die Bestätigung wird gespeichert.

Statusmeldungen

Das Team meldet «unterwegs», «vor Ort», «erledigt»; die Disposition sieht den Stand live.

Absenzen einbeziehen

Ferien und Krankheit aus der Abwesenheitsliste reduzieren automatisch die Verfügbarkeit.

Export für die Abrechnung

Geleistete Einsätze als Liste für Lohn und Rechnung, ohne Nachtippen.

Erklärvideo, 2 Minuten

So läuft es mit ready4future: von Ihrer Aufgabe zum geprüften Ergebnis

Sie schildern die Aufgabe, Lernende setzen sie um, eine zweite Person prüft, Sie nehmen ab.

Musterprojekt (Rechenbeispiel) · rund 100 Stunden

Beispiel: eine Einsatzplanung in rund 100 Stunden

Ein angenommenes Beispiel: ein Reinigungsunternehmen mit 45 Mitarbeitenden teilt Teams täglich auf 60 Objekte auf und plant heute in Excel.

1

Klären · 10 Std.

Einsatzarten, Regeln zur Einteilung, Rollen von Disposition und Teams.

2

Prototyp · 18 Std.

Kalender mit Testeinsätzen, Rückmeldung von Disposition und zwei Teamleitenden.

3

Umsetzen · 47 Std.

Kalender, Zuteilung, Verfügbarkeiten, Meldungen, Teamansicht auf dem Handy, Export.

4

Prüfen · 15 Std.

Planungsszenarien mit Krankheit und Doppelbelegung durchspielen; Prüfung durch eine erfahrene Fachperson.

5

Übergeben · 10 Std.

Dokumentation, Schulung der Disposition, Abnahmedokument.

Angenommenes Beispiel, kein Kundenprojekt und kein Festpreis. Zum Vergleich: Unser eigenes Rapportierungs-Tool und unser Tool für die Mitarbeiterplanung entstanden mit KI-Unterstützung in je rund 100 erfassten Arbeitsstunden. Den Aufwand für Ihr Vorhaben schätzen wir im Erstgespräch.

Kosten

Was kostet das – und ist das ein Abo?

Sie kaufen keine Software-Lizenz, sondern ein Jahrespaket Arbeitsstunden. Ein Vorhaben von rund 100 Stunden passt in der Regel ins Basic-Paket. Die Alpasana GmbH ist nicht mehrwertsteuerpflichtig, es wird keine MWST erhoben.

  • Verbindlich: zwölf volle Monate ab dem Tag Ihrer Bestellung; danach endet das Paket von selbst.
  • Stunden verfallen: was am Ende nicht bezogen ist, verfällt – lieber kleiner starten.
  • Kein Festpreis, kein fester Termin: Aufwand und Zeitrahmen schätzen wir vor dem Start mit Ihnen.
Standard
4'788.– CHF / 12 Monate
156 Stunden · oder 12 × CHF 399 · rund CHF 31 pro Stunde bei vollem Bezug
Wenn regelmässig etwas ansteht.
Standard buchen
Premium
5'988.– CHF / 12 Monate
216 Stunden · oder 12 × CHF 499 · rund CHF 28 pro Stunde bei vollem Bezug
Für mehrere Aufgaben gleichzeitig.
Premium buchen

Die Stunden teilen Sie frei ein; Besprechungen, Prüfung und Übergabe zählen mit. Mehr Stunden gibt es bei Bedarf als Zusatzstunden zu CHF 39 (teurer als im Paket), nur nach Ihrer Freigabe. Ein Wechsel auf ein grösseres Paket ist während der Laufzeit möglich, solange Kapazität frei ist. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung durch uns zustande: «Buchen» öffnet das Bestellformular, dort sehen Sie alles nochmals mit Enddatum, bevor Sie verbindlich bestellen. Details: Nutzungsbedingungen.

Ehrlich gesagt

Wann das zu Ihnen passt – und wann nicht

Passt gut, wenn …

  • Ihre Einsätze täglich wechseln und Personal flexibel zugeteilt wird.
  • Mehrere Personen planen oder auf den Plan zugreifen.
  • Teams unterwegs den aktuellen Plan auf dem Handy brauchen.
  • Qualifikationen oder Fahrzeuge bei der Einteilung eine Rolle spielen.

Eher nicht, wenn …

  • Sie eine vollautomatische Optimierung der Touren (Routenoptimierung mit Verkehrsdaten) erwarten.
  • Ihr Plan sich nur zweimal im Jahr ändert; dann reicht eine gute Tabelle.

Dann sagen wir Ihnen das im Erstgespräch offen.

Häufige Fragen

Fragen zu: Einsätze nach Qualifikation

Kann ein gemeinsamer Kalender die Einsatzplanung ersetzen?

Bei kleinen Teams ja. Er zeigt, wer wann wo ist, und verschickt Änderungen automatisch. Er prüft aber keine Regeln, zeigt keine Auslastung und kann Konflikte nur begrenzt melden. Sobald solche Funktionen wichtig werden, lohnt sich eine eigene Lösung.

Wie bringe ich Mitarbeitende dazu, den digitalen Plan zu nutzen?

Wichtig ist, dass der digitale Plan der einzige gültige ist und dass Änderungen nur dort stattfinden. Zeigen Sie in einer kurzen Einführung, wie man den eigenen Einsatz auf dem Handy sieht, und geben Sie den Leuten ein paar Wochen Zeit, sich daran zu gewöhnen.

Plant die Software automatisch, oder entscheidet die Disposition?

In einem Projekt dieser Grösse unterstützt das Tool die Disposition mit Vorschlägen und Warnungen; entschieden wird von Menschen. Vollautomatische Optimierung wäre ein eigenes, grösseres Vorhaben, das wir nur nach Prüfung des Nutzens empfehlen.

Wovon hängt der Aufwand einer Einsatzplanung am meisten ab?

Eine Einsatzplanung in der beschriebenen Grösse braucht rund 100 Stunden. Die Menge der Regeln bei der Zuteilung bestimmt den Aufwand am stärksten. Basic: 108 Stunden für CHF 3'588, Laufzeit zwölf volle Monate ab Bestellung, ohne MWST. Weitere Stunden kosten CHF 39, nicht bezogene Stunden verfallen.

Kommt das Team auch ohne Büro an den Plan?

Das geht über das Smartphone im Browser. Jede Person sieht den eigenen Plan, bestätigt Änderungen und meldet den Status. Es braucht keinen App-Store-Eintrag.

Sprechen wir über Ihr Problem

Schildern Sie uns in ein paar Sätzen, was bei Ihnen hängen bleibt. Wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Weg passt – auch wenn es nicht unserer ist.

Microsoft 365, SharePoint, Copilot, Excel, Bexio, Abacus, WhatsApp und weitere Namen sind Marken ihrer Inhaber. ready4future ICT ist kein offizieller Partner dieser Anbieter.

Lieber anrufen: +41 (0)62 561 67 20 · Mo–Fr, 9.00–12.00 und 13.30–17.00 Uhr · Alpasana GmbH, Farbweg 18, 5745 Safenwil