Problem lösen · Mitarbeiterplanung

Mitarbeiterplanung digital: Wie verwalten wir Verfügbarkeit, Ferien und Einsätze an einem Ort?

Für kleine Teams genügt oft ein gemeinsamer Kalender für Ferien und Absenzen, ergänzt durch eine Planungstabelle. Sobald Pensen, Qualifikationen und Einsatzwünsche zusammen betrachtet werden müssen, wird es unübersichtlich. Dann hilft eine eigene Mitarbeiterplanung. Unser eigenes Tool für die Mitarbeiterplanung hat bei ready4future ICT rund 100 Arbeitsstunden gebraucht; Ihr Vorhaben schätzen wir im Erstgespräch.

Wenn Sie es nicht selbst machen wollen: CHF 3'588 für zwölf Monate, dafür 108 Arbeitsstunden (oder 12 × CHF 299). Nicht genutzte Stunden verfallen. Mehr zu den Kosten

Selbsttest · 30 Sekunden

Kennen Sie das? Haken Sie an, was bei Ihnen zutrifft

So lesen Sie das Ergebnis: 0–1 Treffer: kein dringender Handlungsbedarf – die Anleitung unten hilft trotzdem. 2–3 Treffer: Weg 1 oder 2 prüfen. 4–5 Treffer: Prüfen Sie Weg 2 und 3 – im Erstgespräch sagen wir Ihnen offen, ob sich eine Lösung nach Mass lohnt.

Warum das passiert

Wer hat wann Zeit, und für was?

Die Frage klingt einfach, ist aber im Alltag mühsam: Dafür müssen Ferien, Pensen, Qualifikationen und Aufträge zusammengelegt werden. Solange die Angaben in verschiedenen Listen stehen, übernimmt eine einzelne Person diese Rechenarbeit im Kopf, und jede kurzfristige Änderung bringt das Gefüge ins Wanken.

Daten stehen in mehreren Listen

Ferien, Pensen, Qualifikationen und Einsätze werden getrennt geführt. Wer plant, muss alle Listen im Kopf zusammenbringen, und was sich ändert, muss an mehreren Stellen nachgetragen werden.

Wünsche kommen auf allen Kanälen

Wenn Absenzen und Wünsche per Mail, Zettel oder Zuruf eingehen, geht die Verbindlichkeit verloren. Die Planerin sammelt und übersetzt dann ständig, statt tatsächlich zu planen.

Die Planung hängt an einer Person

Eine Person weiss, welche Regeln gelten und welche Ausnahmen es gibt. Solange sie da ist, funktioniert es, bei Abwesenheit oder Wechsel entsteht eine Lücke, die niemand schliessen kann.

Drei Wege zur Lösung – ehrlich verglichen

Welcher Weg passt zu Ihnen?

Nicht jedes Problem braucht neue Software. Die drei Wege im Vergleich – wir empfehlen nicht immer uns.

Weg 1

Selbst mit Bordmitteln

Ein gemeinsamer Teamkalender für Ferien und Absenzen, dazu eine Planungstabelle mit Dropdowns für Personen und Schichten. Wünsche gehen über ein einfaches Formular ein, die Planerin übernimmt sie in die Tabelle.

Sinnvoll, wenn
Bei kleinen Teams mit festen Rhythmen und wenig kurzfristigen Änderungen.
Grenzen
Konflikte, Pensen und Qualifikationen werden nicht geprüft, und die Tabelle wird bei Wachstum unübersichtlich.
Aufwand
Wenige Tage Aufbau, danach laufende Pflege.
Weg 2

Fertige Software

Dienstplan- und Personaleinsatzprogramme rechnen Pensen, Ruhezeiten und Zuschläge. Fragen Sie nach Mitarbeitenden-App, Kalenderanbindung und Export an die Lohnlösung, und prüfen Sie den Datenstandort.

Sinnvoll, wenn
Wenn Ihr Betrieb ein typisches Schichtmodell hat und das Programm Ihre Regeln abdeckt.
Grenzen
Gebühren pro Person, Anpassungen kosten extra, und für kleine Teams ist der Umfang oft grösser als nötig.
Aufwand
Mehrere Wochen für Einrichtung, Schulung und Datenübernahme.
Weg 3

Lösung nach Mass

Eine Planungsansicht, die Teamkalender, Verfügbarkeit, Pensen und Absenzen in einem Bild zeigt. Mitarbeitende tragen Wünsche selbst ein, die Planerin sieht Konflikte und gibt den Plan frei.

Sinnvoll, wenn
Wenn Ihre Regeln speziell sind und Mitarbeitende selbst mitwirken sollen.
Grenzen
Die Regeln müssen beschrieben sein, und es braucht eine verantwortliche Person im Betrieb.
Aufwand
Rund 100 Arbeitsstunden, wie bei unserem eigenen Tool zur Mitarbeiterplanung.
So machen wir das
Schritt für Schritt

So gehen Sie vor – egal, welchen Weg Sie wählen

  1. 1

    Planungsregeln auflisten

    Schreiben Sie auf, was bei der Planung gilt: Mindestbesetzung, Pensen, Ruhezeiten, Qualifikationen. Jede Regel, die nur im Kopf der Planerin steckt, ist ein Risiko für den Betrieb.

  2. 2

    Eine Datenquelle bestimmen

    Legen Sie fest, wo Absenzen und Wünsche eingetragen werden, und räumen Sie die anderen Kanäle auf. Eine einzige Eingabestelle verringert Doppelarbeit, Widersprüche und Missverständnisse im Team.

  3. 3

    Planungsrhythmus festlegen

    Entscheiden Sie, ob Sie wöchentlich, monatlich oder pro Quartal planen und bis wann Wünsche vorliegen müssen. Ein fester Termin senkt den Stress mehr als ein neues Werkzeug.

  4. 4

    Einsicht für alle schaffen

    Geben Sie Mitarbeitenden eine Ansicht mit ihrem eigenen Plan und dem Teamplan. Wer sieht, wie es steht, fragt weniger nach und plant eigene Wünsche realistischer.

  5. 5

    Stellvertretung regeln

    Bestimmen Sie, wer im Notfall die Planung übernimmt, und halten Sie die Arbeitsweise schriftlich fest. So wird die Planung nicht mehr von einer einzigen Person abhängig, die nie krank sein darf.

Vorbereitungsblatt zum Ausdrucken

Diese Fragen sollten Sie beantworten, bevor Sie mit irgendjemandem sprechen

  1. Wie viele Personen plane ich, und mit welchen Pensen?
  2. Welche Regeln gelten für Mindestbesetzung und Ruhezeiten?
  3. Wer trägt Wünsche und Absenzen ein?
  4. Wer gibt den Plan frei?
  5. Wie sollen Mitarbeitende ihren Plan sehen?

Mit diesen Antworten bekommen Sie von jedem Anbieter eine bessere Einschätzung – auch von uns.

Weg 3 mit ready4future ICT

So sehen Sie auf einen Blick, wer wann verfügbar ist

Wir bauen eine Mitarbeiterplanung, die Verfügbarkeit, Absenzen und Einsatzwünsche in einer gemeinsamen Ansicht zusammenführt.

Gebaut von Lernenden der Informatikmittelschule im Praxisjahr, bei der Alpasana GmbH in Safenwil angestellt. Eine zweite Person testet die Arbeit, eine erfahrene Fachperson prüft vor der Übergabe. Echte Personendaten bearbeiten wir erst nach einer Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung mit Ihnen.

Verantwortlich für Ihr Projekt und Ihre Fragen: Nataliya Fiechter, Geschäftsführerin Alpasana GmbH · Projektleitung ready4future · nataliya.fiechter@alpasana.ch · +41 (0)62 561 67 20

Teamkalender

Wochen- und Monatsansicht mit Einsatz, Frei und Abwesenheit je Person, filterbar nach Team oder Funktion.

Verfügbarkeiten melden

Mitarbeitende tragen Wünsche und Sperrzeiten selbst ein; die Planung sieht sie beim Einteilen.

Abwesenheiten beantragen

Ferien und Freitage beantragen, Vorgesetzte genehmigen; Kollisionen werden angezeigt.

Besetzungsregeln

Mindestbesetzung je Tag oder Schicht, mit Warnung bei Unterdeckung.

Tausch unter Kollegen

Schichttausch vorschlagen und von der Leitung bestätigen lassen, statt per Chat.

Auswertung

Stunden, Einsätze und Abwesenheiten je Person und Zeitraum für Planung und Lohn.

Kurzfilm (Animation), 2 Minuten

Vom Auftrag bis zur Abnahme: So entsteht Ihre Lösung

Ein Auftrag von der Idee bis zur Abnahme – mit Blick ins Kundenportal, wo Sie Stand und Stunden sehen.

Musterprojekt (Rechenbeispiel) · rund 100 Stunden

Beispiel: eine Mitarbeiterplanung in rund 100 Stunden

Ein angenommenes Beispiel: eine Spitex-Organisation mit 35 Pflegenden und Fachpersonen plant Dienste, Pikett und Absenzen in drei Tabellen.

1

Klären · 10 Std.

Dienstmodelle, Besetzungsregeln, Rollen und Genehmigungswege.

2

Prototyp · 18 Std.

Kalender mit Testdaten; Disposition und zwei Mitarbeitende geben Rückmeldung.

3

Umsetzen · 47 Std.

Kalender, Verfügbarkeiten, Absenzen, Regeln, Tausch, Auswertung.

4

Prüfen · 15 Std.

Reale Planungsmonate nachspielen und Regeln gegenprüfen; Prüfung durch eine erfahrene Fachperson.

5

Übergeben · 10 Std.

Dokumentation, Schulung für Leitung und Team, Abnahmedokument.

Angenommenes Beispiel, kein Kundenprojekt und kein Festpreis. Zum Vergleich: Unser eigenes Rapportierungs-Tool und unser Tool für die Mitarbeiterplanung entstanden mit KI-Unterstützung in je rund 100 erfassten Arbeitsstunden. Den Aufwand für Ihr Vorhaben schätzen wir im Erstgespräch.

Kosten

Was kostet das – und ist das ein Abo?

Sie kaufen keine Software-Lizenz, sondern ein Jahrespaket Arbeitsstunden. Ein Vorhaben von rund 100 Stunden passt in der Regel ins Basic-Paket. Die Alpasana GmbH ist nicht mehrwertsteuerpflichtig, es wird keine MWST erhoben.

  • Verbindlich: zwölf volle Monate ab dem Tag Ihrer Bestellung; danach endet das Paket von selbst.
  • Stunden verfallen: was am Ende nicht bezogen ist, verfällt – lieber kleiner starten.
  • Kein Festpreis, kein fester Termin: Aufwand und Zeitrahmen schätzen wir vor dem Start mit Ihnen.
Standard
4'788.– CHF / 12 Monate
156 Stunden · oder 12 × CHF 399 · rund CHF 31 pro Stunde bei vollem Bezug
Wenn regelmässig etwas ansteht.
Standard buchen
Premium
5'988.– CHF / 12 Monate
216 Stunden · oder 12 × CHF 499 · rund CHF 28 pro Stunde bei vollem Bezug
Für mehrere Aufgaben gleichzeitig.
Premium buchen

Die Stunden teilen Sie frei ein; Besprechungen, Prüfung und Übergabe zählen mit. Mehr Stunden gibt es bei Bedarf als Zusatzstunden zu CHF 39 (teurer als im Paket), nur nach Ihrer Freigabe. Ein Wechsel auf ein grösseres Paket ist während der Laufzeit möglich, solange Kapazität frei ist. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung durch uns zustande: «Buchen» öffnet das Bestellformular, dort sehen Sie alles nochmals mit Enddatum, bevor Sie verbindlich bestellen. Details: Nutzungsbedingungen.

Ehrlich gesagt

Wann das zu Ihnen passt – und wann nicht

Passt gut, wenn …

  • Mehrere Quellen für Plan, Ferien und Wünsche bestehen.
  • Mindestbesetzungen eingehalten werden müssen.
  • Mitarbeitende selbst Verfügbarkeit und Wünsche eintragen sollen.
  • Planung und Abwesenheit heute Handarbeit sind.

Eher nicht, wenn …

  • Sie komplexe Gesamtarbeitsvertrags-Regeln mit automatischer Prüfung verlangen; wir bilden nur die Regeln ab, die wir gemeinsam festlegen, und geben keine rechtliche Zusage.
  • Ihre Planung sich auf fünf Personen beschränkt und ein gemeinsamer Kalender genügt.

Dann sagen wir Ihnen das im Erstgespräch offen.

Häufige Fragen

Fragen zu: Mitarbeiterplanung

Reicht ein gemeinsamer Teamkalender für die Mitarbeiterplanung?

Für Ferien und Absenzen ja. Er zeigt aber nicht, ob die Besetzung reicht oder Pensen eingehalten sind. Sobald Sie solche Regeln prüfen oder Wünsche sammeln müssen, brauchen Sie eine Planungstabelle oder eine eigene Lösung, die Konflikte meldet.

Wie gehen wir mit Wünschen und Tauschwünschen der Mitarbeitenden um?

Am besten über einen einzigen Kanal mit fester Frist, etwa ein Formular oder eine Ansicht in der Planung. Die Planerin sieht alles an einem Ort, und Mitarbeitende erkennen, ob ihr Wunsch angenommen wurde. Das reduziert Rückfragen und Zuruf-Wünsche deutlich.

Gibt es Referenzen für eine Mitarbeiterplanung?

Ja, wir haben für uns selbst ein Tool zur Mitarbeiterplanung in rund 100 Stunden gebaut und nutzen es im Alltag. Aussagen über Kundenprojekte machen wir nur mit deren Einverständnis.

Reicht das Basic-Paket für eine Dienst- und Absenzenplanung?

In der Regel ja: rund 100 Stunden, Besprechungen, Prüfung und Übergabe eingerechnet; verbindlich schätzen wir im Erstgespräch. Das Basic-Paket umfasst 108 Stunden für CHF 3'588 ohne MWST, Laufzeit zwölf volle Monate ab Bestellung. Zusatzstunden kosten CHF 39; nicht bezogene Stunden verfallen. Der Aufwand hängt von der Zahl der Dienstmodelle und Regeln ab.

Wie gehen Sie mit Gesundheitsdaten und Absenzgründen um?

Wir empfehlen, nur «abwesend» zu speichern und keinen Grund. Schon die Angabe «krank» ist ein besonders schützenswertes Gesundheitsdatum; solche Einträge sehen nur wenige berechtigte Personen. Echte Personaldaten verarbeiten wir erst nach Ihrer schriftlichen Freigabe und einer Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung. Es gilt das Schweizer Datenschutzgesetz.

Sprechen wir über Ihr Problem

Schildern Sie uns in ein paar Sätzen, was bei Ihnen hängen bleibt. Wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Weg passt – auch wenn es nicht unserer ist.

Microsoft 365, SharePoint, Copilot, Excel, Bexio, Abacus, WhatsApp und weitere Namen sind Marken ihrer Inhaber. ready4future ICT ist kein offizieller Partner dieser Anbieter.

Lieber anrufen: +41 (0)62 561 67 20 · Mo–Fr, 9.00–12.00 und 13.30–17.00 Uhr · Alpasana GmbH, Farbweg 18, 5745 Safenwil